Keto hat mich geheilt.

Ihr Lieben, heute melde ich mit einem breiten Grinsen: Ich bin offiziell wieder gesund!

Anfang Dezember letztens Jahres hatte ich mich selbst ins Krankenhaus überwiesen, als ich drei Tage lang pechschwarzen Stuhl (Teerstuhl) bei mir feststellte — ein sicheres Anzeichen für Blut im Stuhl.

Die ersten Untersuchungen zerstreuten meine Befürchtung, es könnte Krebs sein. Dafür diagnostizierte der Chefarzt eine massive Refluxösophagitis mit potentiellem Barrett-Mukosa, einer krankhafte Veränderung der unteren Speiseröhre, die zu Magenkrebs werden kann.

Ich hatte mich bis dahin bereits wieder einige Jahre von Standard-Gemischtkost ernährt, und das hauptsächlich aus Bequemlichkeit. Und obwohl ich an manchen Tagen höllisches Sodbrennen bis hin zum Erbrechen hatte, war ich zu faul, zu dumm und zu bequem, wieder meine Ernährung auf die Methode umzustellen, die mir schon einmal geholfen hatte: paleo.

Der Befund des Arztes war ein Warnschuß. Sofort strich ich wieder alle Getreide- und Stärkeprodukte von meinem Ernährungsplan, und um das Sodbrennen in den Griff zu bekommen, reduzierte ich die Menge an täglichen Kohlehydraten drastisch — auf durchschnittlich 15 Gramm am Tag. Technisch bezeichnet man diese Ernährung als „ketogen“, andere sagen „strenges Paleo“ dazu.

Das Krankenhaus hatte mir große Mengen an Protonenpumpenhemmern verschrieben, ein Medikament, das die Überproduktion von Magensäure hemmt und somit verhindern soll, daß die durch die Magensäure angegriffene Speiseröhre noch mehr Schaden nimmt. Nachdem ich mir den Beipackzettel durchgelesen und umfangreiche Recherchen betrieben hatte, stand für mich fest: Ich behandle meine Erkrankung lieber natürlich. Die Warnungen vor dauerhafter Einnahme der Protonenpumpenhemmer sprachen eine deutliche Sprache.

Ich stellte also meine Ernährung um: natürliche Produkte, keine Süßigkeiten mehr (bis auf, vereinzelt, Schokolade mit 90 Prozent Kakaogehalt), keine Gemüse mehr, die unter der Erde wachsen, dafür mehr, die über der Erde wachsen (die haben weniger Kohlehydrate), gesunde Fette (Kokosfett, MCT, Butter, Schmalz, Ghee, Olivenöl, Avocadoöl) in großer Menge und gemäßigte Mengen an Protein (110 Gramm am Tag für meinen Aktivitätslevel).

 

So ging ich vor:

Ich ergänzte meine Ernährung (das mache ich immer noch) mit Omega 3-Fettsäuren, Weihrauch-Kapseln (haben entzündungshemmende Wirkung), Heilerde und dem sagenhaften Hericium-Pilz, der in der traditionellen chinesischen Medizin zur Prophylaxe und Behandlung von Magengeschwüren und anderen Tumoren verwendet wird. Meine tägliche Meditation/Atemübung baute ich gemäß meiner langjährigen Erfahrung im Westlichen Zen in ein traditionelles Heilritual um.

Gestern hatte ich meine letzte Magenspiegelung. Der Verdacht auf Barrett-Mukosa wird ausgeschlossen. Die massive Entzündung in meinem Magen/Speiseröhrenbereich heilt ab. (Nachtrag: Mittlerweile ist sie abgeheilt)

Ich schäme mich nicht, wenn ich sage: danke, lieber Gott. Danke.

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2 Kommentare zu “Keto hat mich geheilt.

  1. Hallo Norbert, vielen Dank für den wertvollen Beitrag! Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man mit der richtigen Ernährung die Krankheit überwinden kann. Ab und zu hatte ich auch Problemen mit dem Magen, habe lange Tabletten geschluckt, es hat für einige Zeit geholfen. Aber ohne Tabletten konnte ich nicht leben, der Schmerzen kam immer wieder zurück. Ich musste meine Ernährungsgewohnheiten ändern: nur natürliche gesunde Produkte, keine Getreide, keine Süßigkeiten. Es hat funktioniert, jetzt fühle ich mich viel besser. Es ist so toll wieder hesund zu sein! 🙂

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