Angeschlagene Gesundheit: Wenn Paleo zum Verdächtigen wird

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Mein heutiges Abendessen: Spaghetti Napoli.

 

Dieser Artikel fällt mir alles andere als leicht. Vor allem, weil ich weiß, daß ich Sie, liebe Leser, damit höchstwahrscheinlich vor den Kopf stoßen werde. Aber „hier ist der Drang, die Wahrheit zu sprechen“, wie wir im Nondualismus so schön umständlich zu sagen pflegen.

Einatmen. Ausatmen. Los geht’s.

Schon vor der langen Blogpause (bedingt durch Umzug und die etwas laaaaangsame Telekom) hatte ich mit diversen kleineren Gesundheitsproblemen zu kämpfen, die sich langsam und unbemerkt angeschlichen hatten. Dazu zählen beispielsweise sehr trockene Haut auf der Stirn und am Kopf, teils eiskalte Hände und Füße, die sich nur sehr schwer (falls überhaupt) erwärmen ließen, eine leise-kriechende Zunahme meines Körperfetts trotz strenger Paleo-Ernährung, Sport und körperlicher Aktivität (in allen Ausprägungen, von sehr leicht bis extrem hart), zunehmend ausgeprägte Augenringe am Morgen trotz durchschnittlicher 7,5 bis 8 Stunden Schlaf und eine leichte Reduktion meiner Kraftausdauer.

Ich habe einen eher fettigen Hauttyp, deshalb war die trockene Gesichts- und Kopfhaut ein absolutes, unangenehmes Novum für mich. Noch nie in meinem Leben hatte ich, ohne äußere Einwirkung, eiskalte Hände und Füße. Noch nie legte ich trotz intermittierenden Fastens und strenger Paleo-Ernährung (viel tierisches Fett, viel tierisches Eiweiß; nicht mal Primal, ich habe sogar auf Milchprodukte verzichtet) Körperfett zu. Noch nie war mein Schlaf so unerholt wie jetzt. Und noch nie hatte ich Probleme mit meiner Kraftausdauer — im Gegenteil, als 44-jähriger Selbstschutz-Trainer hängte ich bis jetzt regelmäßig meine 20- bis 24-jährigen Schüler ab. Auch das ist schlechter geworden, und es liegt beileibe nicht an mangelndem Training.

Und der Heißhunger. Heißhunger auf Brezen (ich kann nicht verleugnen, daß ich Bayer bin, wie’s scheint 😉 ). Heißhunger auf Knödel. Auf Reis. Auf Süßes. Auf Kuchen. Wenn ich eines gelernt habe in meinen langen Jahren, in denen ich mich mit Ernährung beschäftige, dann ist es das: Höre auf deinen Körper.

Das Schlimmste aber sind meine Stimmungsschwankungen. Das kenne ich nicht von mir. Ich bin ein zwar lauter und lebenslustiger, aber generell recht ausgeglichener Mensch. Jetzt finde ich mich häufig in Phasen der Niedergeschlagenheit; eine manchmal fast depressive Stimmungsfärbung stelle ich an mir fest. Wie gesagt, das ist mir fremd, so war ich nie zuvor.

Und so recherchierte ich, viel und lange. Und ich bin mittlerweile zur Überzeugung gelangt, daß meine Paleo-Diät der Hauptschuldige an meinem derzeitigen Zustand sein könnte.

Viele Studien (zu viele, um sie alle hier aufzuführen, aber eine etwas intensivere Recherche liefert sie alle zutage) weisen darauf hin, daß die Paleo-Ernährung zwar kurzzeitig (bis zu einigen Jahren) gute gesundheitliche Veränderungen bringt, daß sie aber dann bei sehr vielen untersuchten Patienten nach einiger Zeit nach hinten losgeht. Und zwar massiv. Die gesundheitlichen, teils lebensbedrohlichen Beeinträchtigungen durch Paleo-Ernährung stehen den bei extremen Veganern auftauchenden Zuständen in nichts nach. In nichts. Und ja, ich bin zu faul und zu müde, hier alle Quellen, die ich gefunden habe, aufzulisten. Use your Google Fu, young padawan.

Vor einer Woche habe ich damit begonnen, als Frühstück drei Butterbrezen zu essen. Und mir geht es schon sehr viel besser. Meine Stimmung hat sich aufgehellt, meine Freude ist zurück, meine Vitalität ebenso.

Heute habe ich beschlossen, zumindest testweise einige Monate lang auf hochkalorige und kohlehydratreiche Ernährung umzustellen. Ja, mit Milch, Getreide, und sogar mit Zucker. Mein Bauchgefühl (und die Untersuchungen, die ich recherchiert habe) sagt mir, daß das für mich der absolut richtige Weg zurück zu Gesundheit sein könnte. Ich werde berichten. Mein heutiges Abendessen: Spaghetti Napoli.

Liebe Grüße
Norbert

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25 Kommentare zu “Angeschlagene Gesundheit: Wenn Paleo zum Verdächtigen wird

  1. also ehrlich, nicht mal EINE einzige quelle zu nennen bzw. nicht mal nennen was mit „nach einiger Zeit nach hinten losgeht.“ damit gemeint ist…. ich bin wirklich für alles offen und versuche vieles zu hinterfragen und dementsprechend anzupassen. Paleo ist NICHT low carb. – man kann also wenn gewünscht, kiloweise reis, kartoffel, süßkartoffeln oder auch honig essen – was haben denn Nudeln, oder brezel für positive eigenschaften das es dir besser geht?

    • Lieber Peter,

      du magst davon halten, was du willst, wenn ich mir nicht die Zeit nehme, die Quellen aufzuführen. GOOGLE kann dir da helfen. Ansonsten bitte ich, von Verurteilungen Abstand zu nehmen,

      „Kiloweise Reis, Kartoffeln und Honig ist Paleo“ — sorry, aber das ist richtiger Blödsinn. Ich habe außerdem nie geschrieben, daß Paleo Lowcarb sei.

      Was die Nudeln oder die Brezen machen? Sie lassen mich gut fühlen, so einfach ist das. Ob dir das nun eingängig ist oder nicht — darum geht’s hier nicht.

    • Servus Markus!

      Mache ich gerne. Ich hatte schon befürchtet, wieder Bekanntschaft mit dem Sodbrennen zu schließen (waren immerhin 500g Nudeln (Trockengewicht), die ich gestern gegessen habe. Aber nix, ich fühlte mich, Carbs sei Dank, sehr gemütlich, ruhig und komplett beschwerdefrei.

  2. Damit zeigt sich ja, dass es eben doch sehr individuell ist, was der einzelne essen kann und essen sollte. Interessant das zu lesen, da muss eventuell der eine oder andere Dogmatiker aufhorchen und in sich hineinfühlen..
    Kommt eigentlich nochmal mehr zu deinem Evo-Trainingssystem?
    Ein spannendes Thema, welches ich zunehmend in meinen Trainingsplan einbaue!
    Beste Grüße

    Artur

    • Hi Artur,

      ja, finde ich auch. Ich war nie sonderlich dogmatisch, was Paleo angeht (deshalb gefiel mir Primal eh besser), aber selbst hier bemerke ich einfach Dinge, die nicht oder nicht mehr in mein Leben passen.

      Ein interessantes Thema ist beispielsweise die fast konstante Adrenalin-Versorgung des Körpers, wenn man streng Paleo ißt. Und weil Adrenalin ein Stress-Hormon ist (Fight or Flight-Reflexauslöser), kann das ganz unangenehme Folgen haben. Wohlgemerkt kann, muß nicht.

      Bei mir sind die Folgen zum Teil da, und deshalb wird es interessant, was mit meiner Psyche und meinem Körper passiert, wenn ich die Adrenalinausschüttung wieder nach unten regle.

      Das Evo-System entwickle ich weiter — ich experimentiere zur Zeit gerade mit längeren Trainingsphasen, in denen man jeden Tag dieselben Übungen macht (in wechselnder Intensität) — so wie die alten indischen und chinesischen Trainingsprogramme.

      Die Ergebnisse werden ins Evo-System einfließen.

      Freut mich, daß es dir gefällt!

      🙂

      • Wie hängt Adrenalin und Paleo zusammen? Das habe ich so noch gar nicht gelesen…oder eher dran vorbeigelesen, wer weiß.
        Wie genau ist denn deine Ernährung jetzt? Bist du wieder bei der alten „Essenspyramide“? Oder wie sieht deine Anpassung von Paleo / Primal aus?

        Und welche und wieviele Übungen führst du nach diesem Prinzip aus?

        Viel Erfolg bei der Umstellung, hoffentlich geht es dir bald besser!

        Artur

  3. Klingt interessant deine Erkenntnis, ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Wie lange ernährst du dich schon nach Paleo?

    Ich selber bin schon länger Low-Carb/LOGI unterwegs (ca. 3-4 Jahre) und seit fast einem Jahr dann mehr oder weniger streng Paleo. „mehr oder weniger“ bedeutet, das ich mal am Wochenende bewusst auf Vorsätze pfeife und auch „verbotene“ Lebensmittel essen bis das Verlangen gestillt ist – oder eben bei Anlässen bei denen aufgrund meines „unnormalen“ Essverhaltens zu Unannehmlichkeiten kommen kann.

    Aber diese Ernährungsform (LowCarb/Paleo) habe ich dennoch nicht weiter in Frage gestellt bzw. daran gedacht das es langfristig möglicherweise zu negativen Effekten kommen kann. Die Theorie dahinter klingt, bzw. die Contra-Argumente zu bestimmten Lebensmitteln, einfach schlüssig und nachvollziehbar.

    Jedenfalls merke ich auch eine Stagnation bei der sportlichen Leistung und Körperfettanteil. Irgendwie geht es nicht so richtig vorwärts. Unter Stimmungsschwankungen leide ich auch, aber auch schon vor der Ernährungsumstellung. Scheinbar hängt es nicht direkt mit der Nahrung zusammen, sondern auch am Umfeld und Lebensstil.

    Gruß

    • Servus HP!

      Ganz streng nach Paleo ernähre ich mich seit mehr als drei Jahren, durchgehend am Stück. Zuvor hatte ich immer wieder und oft halbjährige Phasen mit Paleo. Viele der Paleo/Primal-Theorien stehen auf sehr wackligen Beinen, sowohl was die Evolution der Menschheit angeht, als auch medizinische Behauptungen.

      Ein Beispiel für ersteres ist die Behauptung (die sehr viele Paleo-Größen verbreiten oder zumindest unwidersprochen so stehen lassen), daß unsere heutige DNA seit mindestens 40.000 Jahren unverändert und deshalb steinzeitlich ist. Das ist leider (und das war einer der vielen Augenöffner in meiner Recherche) so komplett falsch. Vor gerade mal 6.000 bis 10.000 Jahren kamen die ersten blauäugigen Menschen auf die Welt. Die hat es vorher einfach nicht gegeben. Also sehr wohl eine Veränderung in der DNA — und wer weiß, was sich noch alles verändert hat.

      Oder die Rechtfertigung für intermittierendes Fasten — in der Steinzeit hätten die Menschen eben auch Perioden ohne Essen durchmachen müssen. ABER viele Forscher gehen mittlerweile davon aus, daß genau das Gegenteil der Fall war: Essen reichlich, und vor allem haben unsere Vorfahren alles gegessen, was ihnen zwischen die Zähne kam.

      Ich werde weiter beobachten und berichten. Viel Glück auf deiner Reise!

  4. Ich finde es schön, dass Du hier so ehrlich bist. Ich kann mir gut vorstellen, dass die komplette Elimination gewisser Lebensmittelgruppen, nicht unbedingt günstig ist. Manche Körper kommen damit besser (oder auch länger) klar, andere gar nicht – wichtig ist doch nur, dass es Dir gut damit geht!
    Ganz liebe Grüsse
    Ariana

  5. Hallo Norbert,

    mir sind keine Langzeitstudien bekannt, auch beim Durchsehen von den 2015ern PubMed Artikeln, die sich mit der Hunter Gatherer Diet beschäftigen finde ich nichts aussagekräftiges. Meines Wissens nach gibt es noch keine aussagekräftigen Langzeitstudien. Ich würde mich aber freuen ein paar Quellenangaben von dir zu bekommen, das wäre ziemlich interessant. Ich finde die Behauptungen, die du oben aufstellst, sehr mutig und fundierte Beweise.

    Liebe Grüße

  6. Hallo Norbert,

    das kommt mir bekannt vor! Ich bin dann über die Seite der Jaminets und deren Ibterpretation von Paleo gestolpert:

    http://perfecthealthdiet.com

    Und da hatte es geschnackelt: Paleo ist nie und nimmer No-Carb gewesen. 100 Gramm Stärke und Zucker aus Wurzelgemüse wie etwa Tapioka, Möhren, Süßkartoffeln sowie Obst und Beeren plus einmal die Woche 200 Gramm Reis und mir geht’s bestens.

    • Lieber Markus,

      danke für deine Tips!
      Ich aß als Paleomann täglich zwischen 100 und 200 Gramm KH aus Gemüse, Süßkartoffeln und Obst. Auch Reis stand manchmal bei mir auf dem Speiseplan.

      Daran lag es also nicht. Ich glaube einfach, daß der starke Fokus auf tierisches Eiweiß und Fett nicht die Lösung, sondern das Problem ist.

  7. Danke für den Mut, hier so offen einen doch ziemlich radikalen Wandel zu beschreiben. Da Paleo zurzeit sehr präsent und schick ist, bin ich sicher, dass Du dem Trend voraus bist und Dir letztendlich viele folgen werden.
    Mir jedenfalls geht es mit eine abwechslungsreichen, nur leicht eiweißbetonten Ernährung auch wieder sehr viel besser, und ich genieße es, in Gesellschaft nicht mehr die Extrawurst braten lassen zu müssen. Genieß die Nudeln und Brezen und berichte bitte weiter, wie es Dir damit geht (insbesondere ob sich die gesundheitlichen Belange bessern). Viele Grüße, Carola

  8. Hallo Norbert.

    Du schreibst leider nicht, wie viele Kohlenhydrate Du in der Trockene-Haut-Phase gegessen hast.

    Ich fand folgenden Artikel super, in dem Dr. Jaminet schreibt, warum er ca. 100–150 g Kohlenhydrate pro Tag für wichtig hält. Grade wegen Schleimhäuten usw. Ein sehr wertvoller Artikel, wie ich meine: http://livinlavidalowcarb.com/blog/paul-jaminets-response-to-the-critics-of-his-safe-starches-concept/11920

    Leider glauben viele Paleoanhänger, dass Paleo automatisch very low carb oder sogar (annährend) zero carb bedeuten muss. Und dass man automatisch abnähme, wenn man weniger als 100 g KH pro Tag äße. Klappt bei mir (leider) nicht.

    Nun weiß ich, wie schon gesagt, nicht, wie viele KH Du so gegessen hattest, als sich Dein Befinden so verschlechtert hat. Was mich aber ein bisschen verwundert ist, dass Du jetzt gleich komplett alles über den Haufen wirfst und nicht nur auf high carb, sondern gleich auch noch auf Weizen umschwenkst. Sozusagen auf der anderen Seite des Pferdes runterfällst.

    Wäre es denn nicht ein gutes Vorgehen, mehr KH einzubauen, aber schrittweise zu erhöhen und bspw. weißen Reis statt Weizenspaghetti zu testen?

    Ich sehe jetzt erst, dass Markus I vorhin auch schon auf Dres. Jaminet hingewiesen hat. Sorry, für die Verdopplung.

    Grüße,
    Christine

    • Liebe Christine, ich hatte zwischen 100 und 200 Gramm Kohlenhydrate täglich gegessen. Zero Carb war nie meins.

      Was den Schwenk angeht, weißen Reis hatte ich auch vorher hin und wieder gegessen.

      Und jetzt, nach dem Schwenk die Spaghetti: Ich bin mit keiner Diät (oder irgend einer anderen Weltanschauung) verheiratet. Fakt ist doch, daß es für jede Ernährungsweise Studien und Beweise gibt… leider. Sonst wäre es so einfach 😉 Ich meine, ganz zu Anfang der Paleobewegung (noch bevor sie diesen Namen hatte) hieß es noch, Getreide (dazu zählt ja auch Reis) und Stärke aller Art sei unbedingt zu vermeiden. Jetzt sind bei manchen Autoren Reis und sogar herkömmliche Kartoffeln erlaubt. Die einen propagieren fettes Organfleisch, die anderen rotes Muskelfleisch. Die einen erlauben Milchprodukte, die anderen verbieten es.

      Paleo ist ein wilder Haugen teils widersprüchlicher Behauptungen und Beweise, und letztenendes muß doch jeder für sich selbst herausfinden, was für ihn funktioniert und was ihm gut tut.

      Und genau darum geht’s mir: Mir muß es gut gehen. Solange eine Ernährungsart mir das bringt, behalte ich sie bei. Wenn es mir aber schlechter damit geht, fliegt sie.

      Wer weiß, vielleicht war es auch das Brot und die Brezen zum Frühstück, die mir gefehlt haben. Ich neige mittlerweile zur Meinung, daß eine Ernährung, die bestimmte Nahrungsgruppen ausschließt, irgendwann zum Mangel führen kann.

      Danke für deine Vorschläge!
      Norbert

  9. Ich glaube, wie viele Kohlenhydrate jemand brauch tist wirklich SEHR individuell und hängt von soooo vielen verschiedenen Faktoren ab. Ben Greenfield (www.bengrienfieldfitness.com) schreibt da auch viel drüber und bei ihm hat geholfen, dass er sehr viel mehr Innereien gegessen hat.
    Was mich wundert ist, warum du dich entschieden hast Getreide und Zucker zu essen? Wäre es nicht sinnvoller „safe starches“ zu essen? Kartoffeln, Süßkartoffeln, Reis, … So kannst du genau so viele Carbs essen ohne, dass du gleich die ganzen negativen Effekte von Gluten und Co. abbekommst?

    Was ich bis jetzt so sehe ist, dass bei Hashimotos ein LC Ansatz sehr gut hilft. Allerdings bei Gesunden Menschen, die sehr insulinsensitiv sind und viel Sport betreiben ein 2-3 mal wöchentlicher carb-refeed (safe starches) echt gut tut.
    Marks Sisson schreibt da auch drüber und auch Dave Asprey.

    lg
    Julia

  10. Pingback: Ernährungs- und Fitnessblogs am Sonntag, 31.05.2015

  11. Lieber Norbert, ich danke dir für deinen so offenen und ehrlichen Artikel. Dazu gehört eine ordentliche Portion Mut. Hut ab!! Ich kann vieles gut nachvollziehen, was du schreibst. Ich denke, jeder muss für sich und seinen Körper rausfinden, was gut und verträglich ist. Ich finde es manchmal befremdlich, dass die neuen Trends oft so daherkommen, als hätten sie nun den sogenannten Stein der Weisen gefunden. Dabei gibt es für vieles keine Langzeitbeobachtungen. Manchmal liegt es mir dann einfach auf der Zunge zu sagen: „Nehmt doch Abstand von all den Extremen! und esst endlich wieder normal. Verteufelt nicht ständig und jede Woche neu ganze Lebensmittel-Gruppen…“ Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Herausfinden, was dir gut tut für deine optimale Gesundheit und Fitness.

    Alles Gute! Scarlett

    • Liebe Scarlett,
      danke sehr 🙂

      Ja, Abstand nehmen von den Extremen und zurück zum Normalen — und dafür gibt es so viele wissenschaftich fundierte Untersuchungen. Normalität, die tut so gut. Darüber werde ich in Zukunft noch oft schreiben.

      Liebe Grüße
      Norbert

  12. Finde den Artikel den Christiane gepostet hat sehr interessant. Man sollte bedenken, dass sportlich sehr aktive Menschen vielleicht einen deutlich höheren Bedarf an Kohlenhydraten haben könnten, sich demnach die von Dr. Jaminet beschriebenen Mangelerscheinungen trotz Konsum von 150 g Kh/Tag einstellen könnten.

    Gruß, Martin!

  13. Lieber Norbert,
    du brauchst dich vor niemandem für deine Entscheidung zu rechtfertigen. Ich wiederhole – vor N.I.E.M.A.N.D.E.M! Es ist dein Körper, deine Entscheidung, deine Gesundheit und somit ultimative DEINE Entscheidung 🙂 Ich finde deine Ehrlichkeit und deinen Mut lobenswert, denn nicht jeder traut sich Paleo zu kritisieren. Wehe dem, der von der „Norm“ abweicht und Schande demjenigen, der (versehentlich) ein „Nicht-Paleo“ Lebensmittel verdrückt. Ich persönlich bin Paleoista seit zwei Jahren, aber das Bashing was ich derzeit auf Social Media Channels erlebe (man denke da an diverse Facebook-Gruppen) finde ich ekelerregend! Sobald Ernährung oder meinetwegen Essensphilosophien zu einer religiösen Bewegung erhoben werden, bin ich persönlich raus. Ich finde nix schlimmeres als diverse Paleo-Anhänger, die sich für heiliger als der Papst halten und über Vegetarier, Veganer, High Carb Leute etc. herziehen. Essen sollte Spaß machen, nähren, gut tun und Freude bringen. Es gibt schon genug Gründe, weshalb sich die Menschheit in den Haaren liegt – da müssen wir uns nicht auch noch wegen Ernährung kloppen . Ich freue mich auf deine weiteren Updates und drücke dir ganz doll die Daumen 🙂

    Weiter so!

    Miss Kay

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