Spazierengehen mit Spaß: Würfelwanderungen

wuerfelhand

Würfelwanderungen

Würfelwanderungen bringen das Zufallselement in unsere Spaziergänge — ganz so, als würden sich unsere Vorfahren in ein neues Gebiet vorwagen, in dem sie noch nie vorher gewesen sind.

Eine Würfelwanderung führt uns die Umgebung, in der wir uns aufhalten, neu vor Augen. Eine Würfelwanderung durchbricht unser Muster, sprengt das Gewohnte, weil sie uns in Gegenden führt, die wir vorher aus Gewohnheit oder Unwissenheit nicht besucht haben.

Damit ist jetzt Schluß. Lassen Sie, zumindest für eine gewisse Zeit, die Würfel bestimmen, wo es langgeht. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Regeln:

  1. Stecken Sie sich einen sechseitigen Würfel in die Tasche. Vielleicht auch zwei, falls einer mal verlorengeht.
  2. Suchen Sie sich einen Ausgangspunkt in Ihrer Stadt oder Umgebung aus. Von dort aus starten Sie zu Fuß (oder auf Rollerskates, Skateboard, im Rollstuhl oder auf dem Fahrrad, aber NICHT im Auto).
  3. Immer wenn Sie an eine Kreuzung gelangen, bestimmen Sie vorher, welche Richtung Sie einschlagen, wenn Sie eine bestimmte Zahl würfeln. Wenn Sie bestimmte Richtungen ausschließen wollen, nehmen Sie sie nicht in Ihre Auswahlliste auf. Dann: Würfeln Sie.
  4. Sie MÜSSEN diese Richtung einschlagen, solange sie nicht gefährlich oder unmöglich wird. UMKEHREN ist KEINE OPTION, NEU WÜRFELN auch nicht.
  5. Wenn Sie unterwegs auf interessante Dinge stoßen (Häuser, Läden, Kneipen, Museen, Theater, Kinos, und so weiter), machen Sie sich ebenfalls eine kleine Liste von 1 bis 6. Würfeln Sie auch hier und befolgen Sie dann, was Ihnen der Würfel vorgibt.
Würfelwanderung: Lassen Sie an jeder Kreuzung die Würfel entscheiden, wo Sie hingehen.

Würfelwanderung: Lassen Sie an jeder Kreuzung die Würfel entscheiden, wo Sie hingehen.

Würfelwanderung: Wenn Ihnen etwas Interessantes über den Weg läuft, lassen Sie die Würfel entscheiden, was Sie tun.

Würfelwanderung: Wenn Ihnen etwas Interessantes über den Weg läuft, lassen Sie die Würfel entscheiden, was Sie tun.

Dice Living„, Würfelleben, nennt man das, und es gibt auf der ganzen Welt Menschen, die ihren Tag den Würfeln entsprechend gestalten. Luke Rhinehart (eigentlich George Cockcroft), ein amerikanischer Psychotherapeut und Autor, hat es erfunden.

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Veröffentlicht in Gehen

2 Kommentare zu “Spazierengehen mit Spaß: Würfelwanderungen

  1. Pingback: Über die Wichtigkeit des Faulenzens | Paleoleben

  2. Kleines Plädoyer für mehr Würfeln im Leben:
    Wir haben letztes Jahr den Wohnwagen vollgeladen, sind gestartet und haben an der ersten Bundesstraße und später an allen Autobahnverzweigungen gewürfelt. Der weiß-rote Würfel/Reisekompass gab uns Antworten: weiß = ja/links, rot = nein/rechts.
    Wir hatten zwar darauf gewettet, dass wir am Meer landen würden, und hatten für die Kinder vorsorglich alles für den Strandurlaub dabei, sind dann aber nach Süden gelenkt worden und waren schließlich im Bayerischen Wald, bei Salzburg und in den Dolomiten. Davon abgesehen, dass die fünf Umzüge in dreieinhalb Wochen für die Kleinen etwa stressig waren, war das definitiv ein geiler Urlaub mit etlichen sehr angenehmen Überraschungen und vielen in jeder Hinsicht unerwarteten Begegnungen. Werden wir auf jedesten Fall wieder tun!

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