Und wo bleibt die Abwechslung?

Caveman_5

Liebe Leser,

es freut mich sehr, daß immer mehr Menschen die evolutionären Vorteile der Paleo-Ernährung zu schätzen wissen. Und natürlich freut es mich, daß ebenfalls immer mehr Menschen sich meine Trainingstips zu Herzen nehmen.

Und genau bei diesen Tips bekomme ich eine Vielzahl von Nachrichten. Stellvertretend dafür möchte ich eine herausgreifen:

„Ich befolge deinen Paleo-Trainingsplan nun seit drei Monaten und merke deutliche Erfolge. Gleichzeitig stelle ich aber fest, dass ich häufig keine Lust auf Training habe und oft müde bin.“

Eine wichtige Feststellung!
Also, was denn nun? Paleo-Training und gesund und fit werden, oder Überanstrengung vorprogrammiert?

Die Antwort liegt, wie so oft, im rechten Maß. Es ist durchaus möglich, daß ihr im Überschwang der Begeisterung zu hart trainiert. Zu schwer, zu viel, zu schnell, zu wenig Pausen. Oder aber: Vielleicht habt ihr aus einer Trainings-Empfehlung eine Religion gemacht. Vielleicht habt ihr die spielerische Leichtigkeit vergessen. „Dogmatische Verhärtung“ nenne ich das gerne in meinem Meditationsunterricht.

Stellt euch die Frage: Wo bleibt die Abwechslung?

Wenn ihr feststellt, daß euch das Training momentan keinen Spaß mehr macht — dann ändert es. Oder legt eine Pause ein. Ich beispielsweise hatte vor kurzem wieder den Punkt erreicht, wo mir das Paleo-Training einfach zu viel wurde. Ich machte eine Woche Pause, und jetzt trainiere ich zur Abwechslung jeden Tag, und ausschließlich ohne Hanteln oder Kettlebells. Nicht so viel natürlich, aber jeden Tag. Bei vernünftigem Training ist es auch möglich, bei täglichem Training Muskelmasse, Kraftausdauer und/oder rohe Kraft aufzubauen. Stellt nur sicher, daß ihr in eurem Training den gesamten Körper trainiert, nicht nur Teile davon.

Das einfachste Schema: Liegestütz, Bauchübungen, Beinübungen. Das ist der Grundstock körperlicher Leistungsfähigkeit und ja, auch Ästhetik. Denkt daran, hin und wieder hängende Übungen einzubauen, also solche, wo ihr euch an einer Stange oder einem Ast festhaltet und den Körper baumeln laßt. Ebenfalls empfehlenswert sind Kopfstand oder, einfacher, Handstand an der Wand.

Das Wichtigste bei all dem ist aber, daß ihr euch selbst die Freiheit erlaubt, auf euren Körper und eure Psyche zu hören.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Training! Und danke für eure Treue.

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