Warum vegane Ernährung eine ganz schlechte Idee ist

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Leser dieses Blogs wissen, daß ich eine ausgewogene, fleisch- und fischhaltige, naturnahe Ernährung ohne Getreide befürworte. Diese Ernährung ist natürlich nicht jedermanns Sache. Einer meiner besten Freunde hat mit Bluthochdruck, Übergewicht, stark ausgeprägtem Sodbrennen und Verdauungsproblemen zu kämpfen. Für kurze Zeit befolgte er meinen Rat, Getreideprodukte und künstliches Essen radikal zu meiden — und verlor ordentlich Gewicht und hatte Spaß am Leben. Seit Monaten allerdings ist er wieder im alten Trott, und rennt von einem Arzt zum andern, weil seine Beschwerden so schlimm geworden sind, daß er sich nicht mehr zu helfen weiß. Gewohnheit ist ein heimtückischer Gegner.

Im Wellness- und Fitness-Bereich ist es ebenfalls Gewohnheit, die Vorzüge einer vegetarischen oder veganen Diät zu preisen. Kaum ein Magazin, das nicht das alte „verzichten Sie auf Fleisch“-Mantra wiederholt. Machen sich ja auch schön, die Fotos von bunten Obstkörben, die neben schlankretuschierten Models stehen.

Das Problem: Nur weil Redakteure schreiben, daß vegetarische oder vegane Ernährung gesund sei, stimmt das noch lange nicht. Im Gegenteil.

Es gibt überwältigend viele klinische Beweise, daß eine Ernährung, die aus tierischen und pflanzlichen Produkten, aber ohne Getreide, besteht, gesundheitlich äußerst vorteilhaft für uns ist, weil unser Körper in seiner genetischen Beschaffenheit (noch) nicht für die Verwertung von Getreide ausgelegt ist. Wir tragen DNA in uns, die schätzungsweise 60.000 Jahre alt ist. Zu dieser Zeit gab es noch keinen Ackerbau — und dementsprechend keinen Getreidekonsum, wie wir ihn kennen.

Trotzdem werden in den Mainstream-Medien die alten Lügen wiederholt: Vegetarisch und vegan ist gesund. Zeit, mal genauer nachzuschauen.

1. Veganern, aber auch den meisten Vegetariern, fehlen wichtige Nährstoffe.

Es gibt Nährstoffe, die wir nur durch die Aufnahme pflanzlicher Nahrung zuführen können (beispielsweise Vitamin C), und es gibt andere Nährstoffe, die nur in tierischer Nahrung zu finden sind.

Vitmanin B12 ist wasserlöslich und wird von jeder Zelle des Körpers benötigt, um überhaupt funktionieren zu können. Es ist besonders wichtig für die Blutbildung und die Gehirnfunktionen. B12 ist bis auf wenige Ausnahmen (manche Algenarten, zum Beispiel) AUSSCHLIESSLICH in tierischen Produkten zu finden.

Eine Studie belegt beispielsweise, daß sage und schreibe 92 Prozent aller Veganer Vitamin B12-Mängel aufweisen.

B12 ist aber nur einer von vielen wichtigen Nährstoffen, die ausschließlich in tierischen Nahrungsmitteln gefunden werden können:

Tierisches Protein enthält alle essentiellen Aminosäuren, in der genau richtigen Mischung. Eiweiß ist wichtig für die Ausbildung von Muskeln und Knochen. Veganer bekommen überhaupt kein tierisches Protein, und das wirkt sich negativ auf ihre Körperzusammensetzung aus (Link, Link, Link, Link).

Kreatin ist wichtig für die Rekrutierung von Muskelkraft, eine Art Energiespeicher des Körpers. Studien belegen, daß Veganer Kreatin-Defizite haben, was sich negativ auf ihre Muskel- und Gehirnfunktion auswirkt (Link, Link, Link).

Carnosin schützt vor verschiedenen Verschleißprozessen im Körper und steht auch im Verdacht, gegen die Alterung zu schützen. Es ist ausschließlich in tierischen Nahrungsmitteln zu finden (Link, Link, Link).

Docosahexaensäure ist die aktivste Form der Omega 3-Fettsäuren im Körper und findet sich hauptsächlich in tierischen Nahrungsmitteln. Die pflanzliche Form der Docosahexaensäure, ALA genannt, wird nur unzureichend in Docosahexaensäure umgewandelt.

Und was wäre der Reigen der von Vegetariern und Veganern verteufelten Nahrungsmittel ohne gesättigte Fettsäuren und Cholesterin?

Cholesterin ist in jeder Zelle zu finden, genauer gesagt, in der Zellmembran. Es ist außerdem entscheidend wichtig für die körpereigene Produktion von Testosteron und anderen steroidalen Hormonen. Studien haben gezeigt, daß die Einname von gestättigten Fettsäuren mit erhöhten Testosteronspiegeln korreliert.

Es ist keine Überraschung, daß Veganer und Vegetarier viel niedrigere Testosteronspiegel haben als Fleischesser (Link, Link, Link, Link).

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2. Es gibt keine Studien, die belegen, daß vegane oder vegetarische Ernährung besser ist als andere

Abgesehen von den propagandistischen Meldungen in einschlägigen Medien gibt es keine kontrollierten Studien, die die Überlegenheit veganer oder vegetarischer Diäten beweisen.

Sehr oft wird behauptet, Diäten, die die Einnahme geringer Kohlehydratmengen und großer Fettmengen befürworten, seien gesundheitlsgefährdend. Stimmt nicht.

Die A bis Z-Studie wurde nach den derzeit strengsten wissenschaftlichen Regeln durchgeführt (die sogenannte randomisierte kontrollierte Studie). Sie verglich die Atkins-Diät (sehr wenige Kohlehydrate, sehr viel Fleisch und Fett) mit der Ornish-Diät (wenig Fett, fast-vegan).

Die Ergebnisse der Studie sprechen für sich: Die Atkins-Diät erzielte in so gut wie allen gesundheitlichen Aspekten die besseren Werte:

Die Atkins-Gruppe verlor im Schnitt 4,7 Kilo Gewicht, die Ornish-Gruppe nur 2,54 Kilo.
Die Atkins-Gruppe hatte eine größere Abnahme im Bluthochdruck.
Die Atkins-Gruppe hatte eine größere Abnahme im Triglycerid-Wert (um 29,3mg bei Atkins, um 14,9mg bei Ornish).

Die Wahrscheinlichkeit, daß die Atkins-Gruppe die Diät bis zum Ende der Studie durchhielt, war doppelt so hoch wie die bei der Ornish-Gruppe. Zu Deutsch: Die viel-Fleisch-viel-Fett-wenig-Kohlehydrate-Diät fällt den Menschen leichter.

Damit nicht genug. Mittlerweile gibt es Studien, die die Gesundheitsvorteile vegetarischer und veganer Ernährung nachweisen — angeblich. Das Problem ist nur, daß es sich dabei um Beobachtungsstudien handelt. Diese Art von Studie kann nur Wechselwirkungen aufzeigen, aber keine Ursachen. Vegetarier sind wahrscheinlich im Schnitt gesünder als Mischköstler, weil sie mehr auf ihre Gesundheit achten, weniger rauchen und sportlicher sind. Diese Gesundheit hat nichts damit zu tun, daß sie tierische Produkte meiden.

Eine andere Studie mit 10.000 Teilnehmern, in der sowohl gesundheitsbewußte Vegetarier und gesundheitsbewußte Nicht-Vegetarier teilnahmen, zeigte, daß es keinen Unterschied in der Sterblichkeitsrate gab.

Eine kontrollierte Studie wies nach, daß eine vegane Diät wirksamer gegen Diabetes war als die von der Amerikanischen Diabetes Organisation empfohlene Ernährung. Allerdings wurde ebenfalls nachgewiesen, daß eine niedrig-kohlenhydratige Ernährung noch besser geeignet war.

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3. Manche Veganer lügen und verbreiten Furcht, um ihre Meinung durchzusetzen

Propaganda wirkt am besten, wenn sie mit den Ängsten der Masse spielt. Kennt ihr das:
„Fleisch, Eier und andere tierische Produkte wie gesättigte Fettsäuren und Cholesterin sind schädlich“?

Tatsächlich gibt es aber keinen einzigen klinischen, wissenschaftlich korrekt durchgeführten Beweis, daß das der Fall ist.

Hier muß natürlich der Hinweis auf die China-Studie erfolgen. Sie ist so was wie die Bibel der Veganer und „beweist“ scheinbar, daß vegane Ernährung die einzig gesunde ist.

Sehen wir uns mal die China-Studie näher an. Zuerst mal fällt uns auf, daß sie nicht nach dem höchsten wissenschaftlichen Standard (randomisiert, kontrolliert) durchgeführt wurde. Sie ist eine Beobachtungsstudie eines Wissenschaftlers, der mal eben schnell alle Daten unter den Tisch fallen ließ, die seine (vegane) Sichtweise wiederlegten.

Die China-Studie ist mittlerweile mehrfach widerlegt worden. Sehr gute, verständliche Artikel finden sich beispielsweise hier und hier.

Außerdem kam vor einiger Zeit eine neue Studie aus China heraus, die die „Ergebnisse“ der China-Studie widerlegte. Die neue Untersuchung bewies, daß der Verzehr von rotem Fleisch Männern half, die Wahrscheinlichkeit von Herzkreislauferkrankungen zu senken. Bei Frauen bewirkte der Verzehr roten Fleisches ein niedrigeres Krebsrisiko.

4. Vegane Ernährung wirkt vielleicht kurzfristig, aber aus anderen Gründen

Natürlich gibt es haufenweise Berichte von Menschen, die über sehr positive Wirkungen veganer Ernährung berichten. Das glaube ich durchaus. Ich glaube nur nicht, daß diese Effekte mit der Vermeidung tierischer Produkte zu tun haben, sondern weil sie den Menschen aufmerksamer machen, was er in sich hineinschaufelt: Zucker, künstliches „Essen“, industriegefertigte Öle, Transfette. Bewußtes Essen ist ein großer Schritt in Richtung natürliche Gesundheit.

Sehr oft empfehlen vegane Bücher und Seiten auch Sport und die Beendigung anderer Laster, wie beispielsweise das Rauchen. Gute Ratschläge!

Meine eigene Erfahrung mit dem veganen Lebensstil hat mir gezeigt, daß das Weglassen aller tierischer Produkte aus der Nahrung ungesund ist — und die überwältigende Mehrheit meiner Klienten und Schüler stimmt mir zu — weil sie ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

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105 Kommentare zu “Warum vegane Ernährung eine ganz schlechte Idee ist

  1. Ich finde deinen Beitrag sehr gut, nur: B12 wir den Tieren auch künstlich zugeführt mit Tabletten, das was die Tiere sleber produzieren wird ausgeschieden, da haben wir nichts von. Da kann ich selber mir ne B12 Tablette schmeißen und unterstütze nicht die Massentierhaltung!! Ich bin auch nicht vegan, weil ich das Ziel habe gesund zu leben, sondern damit meine Umwelt gesünder leben kann. Ich will ein Zeichen setzen, GEGEN Massentierhaltung, GEGEN diese kranke Lebensmittelindustrie!

    Vegan öffnet Türen zu einer Nahrungskultur, die wir in Zeiten des Klimawandels brauchen!

    Und jeder der was anderes argumentiert ist vielleicht zu bequem? zu ängstlich? zu egoistisch? zu sehr Mensch, der seine Gewohnheit liebt? zu wenig über die Massentierhaltung aufgeklärt? zu engstirnig?

  2. Pingback: Sag ich doch, vegan lohnt sich nicht. Oder? – Mortimer Barten

  3. Hallo Norbert,
    Habe gelesen was die Paleoernährung mit Ihrem Körper gemacht hat und finde das sehr beeindruckend. 🙂
    Dennoch finde ich es schade dass Sie schreiben dass die Vegane Ernährung eine ganz schlechte Idee ist..
    Ich nehme seit 5 Jahren nur 1 einziges Nahrungsergänzungsmittel: B12 Tropfen (1Tropfen am Tag) und habe laut Blutbild keine Mängel oder Probleme 🙂
    Ich lebe seit längerer Zeit (Ende 2017 bereits 5 Jahre) vegan und mir geht es sehr gut und an meiner Fitness und meinem Körper kann ich nich klagen.
    Ich denke einfach für jeden Körper klappt etwas anderes besser oder weniger gut.:)
    Das Leben ist meiner Meinung nach nicht nur schwarz weiß, vor allem nicht in der Ernährung.
    Trotzdem inspirierende Erfolge.
    Lieben Gruß,
    Julia

  4. Vielleicht solltest du deine Links auch mal wirklich durch lesen….. Da steht doch sogar drin, dass man aus pflanzlichen Ernährung die gleichen wichtigen Vitamine usw. bekommt, wie durch eine tierische Ernährung.

  5. Der größte Fehler, den Paleos machen, ist, dass sie viel mehr Fleisch essen als es eigentlich üblich war. Ich glaube die Paleo-Diät wird von Vielen nur als Ausrede benutzt viel Fleisch zu essen – und ja auch um abzunehmen. Aber ihr geht viele Risiken ein. Die Konsequenzen eines hohen Fleischkonsums kommen meistens eher im höheren Alter, aber das ist deine Sache, du musst es wissen.
    Nun zum eigentlichen Thema:
    Du kannst ja gerne die paar Studien selektiv hier erwähnen, die zeigen, das bestimmte Personengruppen geringe Mangelerscheinungen haben, aber du ignorierst halt leider den Body of Evidence und der sagt ganz klar, dass eine vegane Ernährung gesünder ist als eine omnivore Ernährung. Das Problem ist, wenn du bereits mit einem bestimmten Vorurteil recherchierst und eigentlich nur deine Meinung bestätigt haben willst, wird deine selektive Wahrnehmung auch genau deine Vorurteile bestätigen. Deswegen wertest du die Studien ab, die eben doch zeigen, dass eine vegane Ernährung gesünder ist, in dem du irgendwelche Vorwände benutzt wie „Das war nur eine Beobachtungsstudie“ oder die Teilnehmerzahl war zu gering.
    Bei den Studien, die positive Effekte bei der Attkins Diät zeigen, machst du das aber seltsamerweise nicht.
    Süß fand ich ja auch die Aussage, dass „die überwältigende Mehrheit meiner Klienten und Schüler“ dir zustimmt.
    Na wer hätte das gedacht, war das bevor du entschieden hast, dass vegane Ernährung schlecht ist oder danach?
    Nocebo-Effekt und selektive Wahrnehmung lassen grüßen 😉
    Warum haben so viele Menschen das Vorurteil, dass vegane Ernährung ungesund ist? Weil dieses Vorurteil einfach bequem ist. Die Menschen wollen ihren Lebensstil nicht ändern und sie wollen auch nicht hören, dass Tiere für das Essen leiden. Deswegen ist es gut, dass vegane Ernährung ungesund ist und somit ist die eigene Lebensweise wieder legitim.
    Das wird sich auch nicht ändern, das ist einfach die menschliche Natur unbequeme Tatsachen nicht akzeptieren zu wollen, aber man kann sich durchaus geistig weiter entwickeln und mal versuchen seinen Confirmation Bias zu überwinden.
    Mein Kommentar ist nicht als Angriff gemeint, wahrscheinlich ist er dir eh piepegal, aber vielleicht denkst du mal reflektierter darüber nach und akzeptierst, dass auch andere Ernährungsformen gesund sind.

  6. der Planet kackt ab, wegen der Viehzucht, und dann nimmt sich wirklich jemand die Zeit um zu schreiben Veganismussei schlecht… SIE SIND EIN RIESENIDIOT!!!!

      • dann ist es Ihnen also egal, dass zb 51% des Treibhauseffektes durch Viehzucht ausgelöst wird? Einen Artikel zu schreiben, der Leute dazu motiviert, vegane Ernährung zu unterlassen ist einfach absolut hirnlos, zumal es sooo viele veganer (auch athleten, Bodybuilder, crossfitter, etc. ) gibt, die absolut null Probleme haben. Aber gut

  7. Wie unghlaublich schlecht recherchiert … wie unglaublich schlecht die quellen ausgewertet und ausgewählt!! sind … einfach nur schlecht und traurig dieser Artikel. Ich sehe nauch NICHT, dass du auf genauer auf cholesterine, transfette, gesättigte fettsäuren etc. eingehst, die in ALLEN tierischen produkten vorkommen und höchst gefährlich sind… Teil 1. sit einfach nur falsch recherchiert und mit korrupten Quellen kommt man schön auf diesem Weg der falschen Infos… aber Teil 2. https://www.iarc.fr/en/media-centre/pr/2015/pdfs/pr240_E.pdf … hier ist deine Quelle… weltgrößtes unabhängiges und unkorruptes Institut… WHO … 3. Veganer verbreiten Furcht? Erzähl mir bitte, dass sich das Tier nicht fürchtet? Komm.. gib mir Details darüber was genau humanes Schlachten bedeutet. Gaskammer? Kehle aufschneiden und ausbluten lassen? Dann kannst du ja auch deinen Hund zum Schlachter schicken, wenns da so toll sein soll … boah deine Quellen sind so korrupt, bezahlt und UNWISSENSCHAFTLICH, dass man über die empirische Qualität deines Texttes nur heulen möchte. Du hast nicht EINE EINZIGE fundierte Quelle zu deinen Aussagen …

  8. Pingback: Liebe Veganer… | Paleoleben

  9. Hallo 🙂

    habe mir deinen Beitrag, auf den du dich in deinem heutigen Post bezogen hast einmal durchgelesen.
    Zu 1. Bei einer veganen Ernährung sollte man auf alle Fälle Vitamin B12 supplementieren. Dieses ist jedoch heutzutage in Form eines Supplements genauso natürlich oder unnatürlich wie das in heutigen Tierprodukten. Zumindest wenn man vorzugsweise solche aus Massentierhaltung konsumiert. Bei extensiver Weidehaltung ist das wieder anders. Doch diese Haltungsform wird nur, Hand aufs Herz, von den wenigsten, wenn überhaupt konsumiert.
    Davon abgesehen, als Altenpflegerin kann ich dir sagen, dass es genug Menschen gibt, die tagtäglich Fleisch essen, die trotzdem einen B12 Mangel haben und dann von mir subcutane oder intramusculäre Spritzen zur B12 Substituierung erhalten ;).
    Dasselbe gilt für andere Nährstoffe wie vorwiegend Vitamin D3 in Kombination mit Calcium. Aber auch für Eisen. Oder Vitamin B1 sowie B6.

    Zu 2.: Über Studien möchte ich mich nicht streiten. Persönlich halte ich Metaanalysen sowieso für am Aussagekräftigsten als Einzelne allein.

    Zu 3.
    Als ich in der Krankenpflegeschule saß und wir das Thema Arteriosklerose hatten, lehrte man uns (unsere Dozentin war Ärztin), dass die Hauptursache Harnsäure ist. Als Abbauprodukt von Fleisch. Dasselbe bezog sich auf Gicht. Sowie die Beratung in Sachen Ernährung hinsichtlich weiterer gelenksentzündlicher Erkrankungen sowie Multiple Sklerose, wo auch meist hin zu einer vegetarischen Ernährung geraten wird.
    Das ist keine Propaganda. Sondern steht in den medizinischen Büchern, die ich noch Zuhause habe ;).

    Zu 4.:
    Ich habe mich 11 Jahre vegetarisch ernährt und mich genauso gefühlt wie in den über 4 Jahren als Veganer und genauso wie als ich mich mischköstlich ernährte. Meine Blutwerte sind auch nach wie vor in Ordnung.
    Vielleicht merken manche bei einer veganen Ernährung eher gesundheitliche Probleme, als andere. Doch es gibt keine einzige Wahrheit. Zumindest ist das meine Sicht der DInge.
    Für dich ist Paleo die einzig richtig Ernährung. WIe für manch einen anderen die vegane Ernährung. Der Mensch ist sehr faszinierend und kann sich auf verschiedene Arten ernähren.
    Lowcarb oder sehr fleischhaltige Ernährungsformen betrachte ich aus tierethischen und ökologischen Gründen mit Skepsis. Doch was ich damit meine wird dir wohl bekannt sein, sodass ich das wohl nicht weiter ausführen muss ;).

    Lg

  10. Pingback: Sag ich doch, vegan lohnt sich nicht. Oder? – Mortimer Barten

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