Warum vegane Ernährung eine ganz schlechte Idee ist

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Leser dieses Blogs wissen, daß ich eine ausgewogene, fleisch- und fischhaltige, naturnahe Ernährung ohne Getreide befürworte. Diese Ernährung ist natürlich nicht jedermanns Sache. Einer meiner besten Freunde hat mit Bluthochdruck, Übergewicht, stark ausgeprägtem Sodbrennen und Verdauungsproblemen zu kämpfen. Für kurze Zeit befolgte er meinen Rat, Getreideprodukte und künstliches Essen radikal zu meiden — und verlor ordentlich Gewicht und hatte Spaß am Leben. Seit Monaten allerdings ist er wieder im alten Trott, und rennt von einem Arzt zum andern, weil seine Beschwerden so schlimm geworden sind, daß er sich nicht mehr zu helfen weiß. Gewohnheit ist ein heimtückischer Gegner.

Im Wellness- und Fitness-Bereich ist es ebenfalls Gewohnheit, die Vorzüge einer vegetarischen oder veganen Diät zu preisen. Kaum ein Magazin, das nicht das alte „verzichten Sie auf Fleisch“-Mantra wiederholt. Machen sich ja auch schön, die Fotos von bunten Obstkörben, die neben schlankretuschierten Models stehen.

Das Problem: Nur weil Redakteure schreiben, daß vegetarische oder vegane Ernährung gesund sei, stimmt das noch lange nicht. Im Gegenteil.

Es gibt überwältigend viele klinische Beweise, daß eine Ernährung, die aus tierischen und pflanzlichen Produkten, aber ohne Getreide, besteht, gesundheitlich äußerst vorteilhaft für uns ist, weil unser Körper in seiner genetischen Beschaffenheit (noch) nicht für die Verwertung von Getreide ausgelegt ist. Wir tragen DNA in uns, die schätzungsweise 60.000 Jahre alt ist. Zu dieser Zeit gab es noch keinen Ackerbau — und dementsprechend keinen Getreidekonsum, wie wir ihn kennen.

Trotzdem werden in den Mainstream-Medien die alten Lügen wiederholt: Vegetarisch und vegan ist gesund. Zeit, mal genauer nachzuschauen.

1. Veganern, aber auch den meisten Vegetariern, fehlen wichtige Nährstoffe.

Es gibt Nährstoffe, die wir nur durch die Aufnahme pflanzlicher Nahrung zuführen können (beispielsweise Vitamin C), und es gibt andere Nährstoffe, die nur in tierischer Nahrung zu finden sind.

Vitmanin B12 ist wasserlöslich und wird von jeder Zelle des Körpers benötigt, um überhaupt funktionieren zu können. Es ist besonders wichtig für die Blutbildung und die Gehirnfunktionen. B12 ist bis auf wenige Ausnahmen (manche Algenarten, zum Beispiel) AUSSCHLIESSLICH in tierischen Produkten zu finden.

Eine Studie belegt beispielsweise, daß sage und schreibe 92 Prozent aller Veganer Vitamin B12-Mängel aufweisen.

B12 ist aber nur einer von vielen wichtigen Nährstoffen, die ausschließlich in tierischen Nahrungsmitteln gefunden werden können:

Tierisches Protein enthält alle essentiellen Aminosäuren, in der genau richtigen Mischung. Eiweiß ist wichtig für die Ausbildung von Muskeln und Knochen. Veganer bekommen überhaupt kein tierisches Protein, und das wirkt sich negativ auf ihre Körperzusammensetzung aus (Link, Link, Link, Link).

Kreatin ist wichtig für die Rekrutierung von Muskelkraft, eine Art Energiespeicher des Körpers. Studien belegen, daß Veganer Kreatin-Defizite haben, was sich negativ auf ihre Muskel- und Gehirnfunktion auswirkt (Link, Link, Link).

Carnosin schützt vor verschiedenen Verschleißprozessen im Körper und steht auch im Verdacht, gegen die Alterung zu schützen. Es ist ausschließlich in tierischen Nahrungsmitteln zu finden (Link, Link, Link).

Docosahexaensäure ist die aktivste Form der Omega 3-Fettsäuren im Körper und findet sich hauptsächlich in tierischen Nahrungsmitteln. Die pflanzliche Form der Docosahexaensäure, ALA genannt, wird nur unzureichend in Docosahexaensäure umgewandelt.

Und was wäre der Reigen der von Vegetariern und Veganern verteufelten Nahrungsmittel ohne gesättigte Fettsäuren und Cholesterin?

Cholesterin ist in jeder Zelle zu finden, genauer gesagt, in der Zellmembran. Es ist außerdem entscheidend wichtig für die körpereigene Produktion von Testosteron und anderen steroidalen Hormonen. Studien haben gezeigt, daß die Einname von gestättigten Fettsäuren mit erhöhten Testosteronspiegeln korreliert.

Es ist keine Überraschung, daß Veganer und Vegetarier viel niedrigere Testosteronspiegel haben als Fleischesser (Link, Link, Link, Link).

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2. Es gibt keine Studien, die belegen, daß vegane oder vegetarische Ernährung besser ist als andere

Abgesehen von den propagandistischen Meldungen in einschlägigen Medien gibt es keine kontrollierten Studien, die die Überlegenheit veganer oder vegetarischer Diäten beweisen.

Sehr oft wird behauptet, Diäten, die die Einnahme geringer Kohlehydratmengen und großer Fettmengen befürworten, seien gesundheitlsgefährdend. Stimmt nicht.

Die A bis Z-Studie wurde nach den derzeit strengsten wissenschaftlichen Regeln durchgeführt (die sogenannte randomisierte kontrollierte Studie). Sie verglich die Atkins-Diät (sehr wenige Kohlehydrate, sehr viel Fleisch und Fett) mit der Ornish-Diät (wenig Fett, fast-vegan).

Die Ergebnisse der Studie sprechen für sich: Die Atkins-Diät erzielte in so gut wie allen gesundheitlichen Aspekten die besseren Werte:

Die Atkins-Gruppe verlor im Schnitt 4,7 Kilo Gewicht, die Ornish-Gruppe nur 2,54 Kilo.
Die Atkins-Gruppe hatte eine größere Abnahme im Bluthochdruck.
Die Atkins-Gruppe hatte eine größere Abnahme im Triglycerid-Wert (um 29,3mg bei Atkins, um 14,9mg bei Ornish).

Die Wahrscheinlichkeit, daß die Atkins-Gruppe die Diät bis zum Ende der Studie durchhielt, war doppelt so hoch wie die bei der Ornish-Gruppe. Zu Deutsch: Die viel-Fleisch-viel-Fett-wenig-Kohlehydrate-Diät fällt den Menschen leichter.

Damit nicht genug. Mittlerweile gibt es Studien, die die Gesundheitsvorteile vegetarischer und veganer Ernährung nachweisen — angeblich. Das Problem ist nur, daß es sich dabei um Beobachtungsstudien handelt. Diese Art von Studie kann nur Wechselwirkungen aufzeigen, aber keine Ursachen. Vegetarier sind wahrscheinlich im Schnitt gesünder als Mischköstler, weil sie mehr auf ihre Gesundheit achten, weniger rauchen und sportlicher sind. Diese Gesundheit hat nichts damit zu tun, daß sie tierische Produkte meiden.

Eine andere Studie mit 10.000 Teilnehmern, in der sowohl gesundheitsbewußte Vegetarier und gesundheitsbewußte Nicht-Vegetarier teilnahmen, zeigte, daß es keinen Unterschied in der Sterblichkeitsrate gab.

Eine kontrollierte Studie wies nach, daß eine vegane Diät wirksamer gegen Diabetes war als die von der Amerikanischen Diabetes Organisation empfohlene Ernährung. Allerdings wurde ebenfalls nachgewiesen, daß eine niedrig-kohlenhydratige Ernährung noch besser geeignet war.

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3. Manche Veganer lügen und verbreiten Furcht, um ihre Meinung durchzusetzen

Propaganda wirkt am besten, wenn sie mit den Ängsten der Masse spielt. Kennt ihr das:
„Fleisch, Eier und andere tierische Produkte wie gesättigte Fettsäuren und Cholesterin sind schädlich“?

Tatsächlich gibt es aber keinen einzigen klinischen, wissenschaftlich korrekt durchgeführten Beweis, daß das der Fall ist.

Hier muß natürlich der Hinweis auf die China-Studie erfolgen. Sie ist so was wie die Bibel der Veganer und „beweist“ scheinbar, daß vegane Ernährung die einzig gesunde ist.

Sehen wir uns mal die China-Studie näher an. Zuerst mal fällt uns auf, daß sie nicht nach dem höchsten wissenschaftlichen Standard (randomisiert, kontrolliert) durchgeführt wurde. Sie ist eine Beobachtungsstudie eines Wissenschaftlers, der mal eben schnell alle Daten unter den Tisch fallen ließ, die seine (vegane) Sichtweise wiederlegten.

Die China-Studie ist mittlerweile mehrfach widerlegt worden. Sehr gute, verständliche Artikel finden sich beispielsweise hier und hier.

Außerdem kam vor einiger Zeit eine neue Studie aus China heraus, die die „Ergebnisse“ der China-Studie widerlegte. Die neue Untersuchung bewies, daß der Verzehr von rotem Fleisch Männern half, die Wahrscheinlichkeit von Herzkreislauferkrankungen zu senken. Bei Frauen bewirkte der Verzehr roten Fleisches ein niedrigeres Krebsrisiko.

4. Vegane Ernährung wirkt vielleicht kurzfristig, aber aus anderen Gründen

Natürlich gibt es haufenweise Berichte von Menschen, die über sehr positive Wirkungen veganer Ernährung berichten. Das glaube ich durchaus. Ich glaube nur nicht, daß diese Effekte mit der Vermeidung tierischer Produkte zu tun haben, sondern weil sie den Menschen aufmerksamer machen, was er in sich hineinschaufelt: Zucker, künstliches „Essen“, industriegefertigte Öle, Transfette. Bewußtes Essen ist ein großer Schritt in Richtung natürliche Gesundheit.

Sehr oft empfehlen vegane Bücher und Seiten auch Sport und die Beendigung anderer Laster, wie beispielsweise das Rauchen. Gute Ratschläge!

Meine eigene Erfahrung mit dem veganen Lebensstil hat mir gezeigt, daß das Weglassen aller tierischer Produkte aus der Nahrung ungesund ist — und die überwältigende Mehrheit meiner Klienten und Schüler stimmt mir zu — weil sie ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

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80 Kommentare zu “Warum vegane Ernährung eine ganz schlechte Idee ist

  1. Pingback: Sport und Fitnessblog am Sonntag, 08.12.2013

  2. Der Mensch aus der Steinzeit hat aber auch nicht täglich Fleisch in sich reingeschaufelt. Der war froh, wenn er vielleicht einmal die Woche was erlegt hat…
    Und außerdem hat er auch kein Fleisch aus Massentierhaltung essen müssen.
    Jedem das Seine und man kann sich auch vegan GESUND ernähren. Mit dem Getreide bin ich der gleichen Meinung wie du. Vegan bedeutet nicht gleich, dass man sich mit Getreide den Magen vollschlägt. Es gibt genügend Alternativen! Und wer sich ausgewogen ernährt, kann auch vegan alle wichtigen Nährstoffe aufnehmen (mit Ausnahme von B12… ok)! Bereits auch wissenschaftlich bewiesen. Kommt immer drauf an, wer die Studien finanziert *lol*

    • Liebe Karin,

      natürlich, der Mensch der Steinzeit hat nicht täglich Fleisch in sich reingeschaufelt — das ist übrigens etwas, das ich auch hier im Blog nicht propagiere: Im Gegenteil, ich empfehle sogar zeitweiliges Fasten (siehe auch diesen Artikel: https://paleoleben.wordpress.com/2013/01/17/der-einfachste-weg-dauerhaft-abzunehmen/).

      Und ja, Fleisch aus Massentierhaltung lehne ich ebenfalls ab, aber auch das schreibe ich oft genug 😉

      Wenn du dir mal genügend unabhängige und wissenschaftlich strenge (=randomisiert-kontrollierte) Studien ansiehst, wirst du feststellen, daß die Mehrzahl sich gegen vegane Ernährung ausspricht. Wie gesagt, eine der Galleonsfiguren der veganen Ernährung, die Ornish-Studie, wurde im strengsten wissenschaftlichen Verfahren, das es derzeit gibt, mit der Atkins-Diät verglichen UND WAR IN ANNÄHERND JEDEM GESUNDHEITLICHEN ASPEKT SCHLECHTER.

      Interessanterweise ißt der Dalai Lama, der ja strengster Vegetarier war, seit einigen Jahren wieder drei- bis viermal die Woche Fleisch — auf Anraten seines persönlichen Arztes. Seine gesundheitlichen Werte waren rapide in den Keller gegangen. Seitdem er Fleisch ißt, geht’s ihm wieder besser.

      Das gleiche berichten Menschen, die ich persönlich kenne — Freunde und Bekannte. Oder eben auch ich selbst.

      Klar, jedem bleibt seine Meinung und Freiheit selbst überlassen. Aber daß vegan gut für die Gesundheit sein soll, stimmt einfach nicht.

      • Was sollen den bitteschön in Fleisch für Nährstoffe sein? Vitamin B12 kann man auch durch Pgöanzen aufnehmen…Chlorella Algen oder Gemüse, dass unter der Erde wächst…

    • Wer bitte redet von einem täglichem Fleischkonsum?! nur weil ein Mensch Fleisch zu sich nimmt heißt dies nicht das er dies 24/7 macht… was stellen sich den Veganer vor wie sich Nicht-Veganer ernähren, Frühs, Mittags und Abends Fleisch… Das ist doch schon mal totaler Schwachsinn. Ich esse gern Fleisch aber deswegen doch nicht jeden Tag, auch als Nicht Veganer kann man darauf achten was man zu sich nimmt und wieviel.
      Ich esse auch kein Fleisch aus Massentierhaltung und niemand muss das… das Problem was du ansprichst ist nicht die zunahme von Fleisch sondern dass es den meisten Menschen egal ist woher sie ihr Fleisch beziehen.

  3. Es ist einfach zu schreiben, dass man gegen Massentierhaltung ist. Wer ist schon dafür… aber wer den Bio oder sonstigen Labels vertrauen schenkt, macht es sich einfach zu einfach… aber wie gesagt, jeder soll essen was er mag.

    Was mich einfach stört, dass du schreibst, dass vegan nicht gut für die Gesundheit ist! Also vergess doch mal deine ganzen Studien. Da gibt es IMMER wieder irgendeine Studie die etwas anderes besagt. Und in ein paar Jahren wird alles wieder widerrufen! 🙂
    Über Jahrzehnte gingen wir davon aus, dass Spinat uns Unmengen von Eisen liefert. Und das alles aufgrund eines Rechenfehlers…
    Egal ob Veganer oder Omni: man kann sich gesund oder ungesund ernähren. Es kommt halt immer darauf an, sich ausgewogen zu ernähren!! Aber einfach pauschal zu sagen: Dieses oder Jenes sei Ungesund ist viel zu oberflächlich. Das kommt auch immer auf das menschliche Individuum an.

    Und noch etwas zu deinem Fleisch: der Steinzeitmensch hatte es noch gut. das Tier das er erlegt hat, hat sich gesund ernährt und hatte ein schönes Leben. Das Fleisch das wir heute zu uns nehmen stammt von Tieren, die nicht artgerecht gefüttert werden und ihr ganzes Leben nur im dunklen Stall verbringen. Dass das nicht mehr viel mit dem Fleisch des Steinzeitmenschen zu tun hat (oder auch nur mit dem Fleisch von vor 100 Jahren) sollte jedem bekannt sein.

    Und nur zur Info: ich bin grundsätzlich kein Veganer! Und ich finde die Paleoernährung auch gut. Der Verzicht auf Getreide macht m. E. nach wirklich Sinn. Und auch ich habe meinen Getreidekonsum deutlich reduziert. Allerdings hin und wieder ein Brot, alle Jubel Jahre mal ne Pizza und hin und wieder eine Portion Nudeln müssen für mich doch sein. Nur halt deutlich reduzierter. Was ich nicht mag ist, wenn eine Ernährung als die einzig Wahre betitelt wird. Und wenn man sich noch so „gesund“ ernährt. Eine Garantie dafür, dass ich nicht doch irgendwann im Alter Krankheiten bekomme, kann mir KEINE Ernährungsform geben.

    • Liebe Karin,

      erstmal danke für deine Zeilen. Aber nein, so einfach lasse ich das nicht unkommentiert, wie du dir wahrscheinlich schon denken kannst 😉
      Erstens: Wir kaufen unser gesamtes Fleisch vom zertifizierten Biobauern (steht sogar auf der Liste des Bund Naturschutz), der auch noch selber schlachtet. Ich kann also guten Gewissens sagen, daß wir kein Fleisch aus Massentierhaltung essen.

      Du meinst, ich solle die „ganzen Studien vergessen“. Gut, das können, um des Gesprächs willen, auch machen. Hier auf dem Blog habe ich auf der Vorstellungsseite über meinen Werdegang geschrieben. Darüber, daß ich selbst vegan gelebt habe. Und darüber, wie dreckig es mir ging dabei: jeden Tag massives Sodbrennen, daraus resultierend Bluthochdruck, massive Verdauungsprobleme (Durchfall). So ging es mir mit veganer Ernährung. Und so geht es sehr vielen Veganern. Und so ging es dem Dalai Lama, der, wie ich gestern schrieb, auf Anraten seines Leibarztes jetzt wieder Fleisch ißt.

      Verstehe mich bitte nicht falsch; wenn es die Möglichkeit gäbe, sich ebenso ausgewogen und ohne Mängelerscheinungen vegetarisch zu ernähren, dann würde ich das sofort tun. Ich bin praktizierender Hindu und ich liebe Tiere. Aber solange es mir bei veganer/vegetarischer Ernährung so schlecht geht, lehne ich diese Diätform schlichtweg ab — aus persönlicher Erfahrung UND weil so viele Top-Studien sich dagegen aussprechen.

      Nochmal zu deinem Einwurf: Das Fleisch, das wir essen, kommt eben NICHT von Tieren, „die ihr ganzes Leben nur im dunklen Stall verbribgen“. Unsere Tiere sind fast das ganze Jahr auf der Weide und fressen das, was die Natur ihnen gibt. Ich gebe dir recht, daß Fleisch aus Massentierhaltung nicht mehr viel mit Natur zu tun hat. ABER DAS SCHREIBE ICH JA IMMER WIEDER HIER AUF DEM BLOG.

      Und was Getreide angeht: Auch hier schreibe ich oft im Blog, daß für uns die 80:20-Regel gilt. Hin und wieder einen Kuchen, oder wenn wir irgendwo eingeladen sind, etwas mit Getreide. Aber das kommt, wie du schreibst, alle Jubeljahre vor.

      Mir geht es NICHT darum, eine Garantie zu haben, im Alter irgendwann keine Krankheiten zu bekommen. Das liegt nicht in meiner Hand. Mir geht es darum, daß es mir zu Lebzeiten gesundheitlich gut geht — und mit veganer Ernährung war eben genau das Gegenteil der Fall.

  4. Hab mir gerade deinen Artikel zum zeitweiligen Fasten angesehen. Das finde ich sehr interessant und kann mir auch vorstellen, dass das gut funktioniert. Ich habe es auch schon einmal ausprobiert und es war gar nicht so schwer wie ich gedacht hatte. Ich wollte es danach noch einmal machen, aber ich konnte mich dazu bislang noch nicht überwinden 🙂

  5. Pingback: Vegan, Vegetarisch oder Paleo – Hauptsache gesund | uuliv.de

  6. Nur mal grundlegend, weil hier so gern mit Studien „argumentiert“ wird:

    1. Eine Studie ist Statistik und ein angenommenes Modell der Welt und nicht die Wirklichkeit selbst. Kleines Beispiel: Jeder 3. Mensch ist ein Chinese. Wie viele gibt es in Deiner Familie?
    2. Kennt man aus der Psychlogie das Prinzip, dass jede Studie die Erwartungen des Auftraggebers erfüllt. Kleines Beispiel:
    Jeder Studie der Mobilfunkbetreiber wird ergeben, dass Handystrahlung unschädlich ist.
    3. Kosten Studien Geld. demzufolge Studien belegen, was der Zahler bestätigt haben will.
    4. Die Fleischindustrie wird Studien in Auftrag geben, die die Wichtigkeit von Fleisch wissenschaftlich belegen (Vitamin B12, Eiweis usw).
    5. Getreideproduzenten geben wissenschaftliche Studien in Auftrag, die „beweisen“ wie gesund eine vegetarische Ernährung ist und das der Mensch auf Fleisch verzichten kann.
    6. Die Milchindustrie wird die „Kalziumpropaganda“ wissenschaftlich belegen und auf einen regelmäßigen Milch- und Käsekonsum hinweisen.

    Und zu guter Letzt gibt es noch dieses Prinzip: http://de.wikipedia.org/wiki/Bestätigungsfehler
    Demzufolge die Masse der Menschen, ich persönlich schätze weit über 90%, sich die Meinungen von anderen zu ihrer eigenen Meinung machen und diese verbreiten sinnfrei verteidigen. Was man übreigens immer tut, wenn man sich auf Studien
    beruft. Im Beispiel der Ernährung werden sich die meisten Menschen auf Studien der Punkte 5./6./7. berufen und als „ihre“ „Wahrheit“ verbreiten.

    Falls Du antwortest, immer daran denken: http://de.wikipedia.org/wiki/Bestätigungsfehler

    • Daß Studien Auftraggeber und damit oft Erwartungshaltungen haben, mag ja sein. Aber gegen die annähernd vollständige Relativierung, so wie du sie betreibst, sträube ich mich. Und in diesem Fall greife ich gerne auf das gute, alte Bauchgefühl zurück und vergleiche den Vorher-Nachher-Gesundheitszustand von Leuten, die ich kenne und die auf Paleo umgestiegen sind. Ich kenne KEINEN einzigen, dem es mit Paleo NICHT besser ginge, oder der mit veganer Lebensweise KEINE gesundheitlichen Probleme gehabt hätte, mich eingeschlossen.

      Aber diese Offenheit hat viel mit Ideologie-Freiheit zu tun. Und da habe ich, vor allem bei Veganern, so meine Zweifel. Ich sage das, weil ich selbst Veganer war und die Augen vor allem verschlossen hatte, was nicht in mein Weltbild paßte.

  7. Hallo allerseits..

    bei diesem Thementitel bin ich doch recht negativ über den Artikel ansich überrascht!

    Stellte dann aber auch fest das es hier um Gesundheit und Fitness gehen soll (so entnehme ich es dem Banner), dem Artikel nach geht es wohl hier speziell um Gesundheit.

    Die (scheinbar geliebten) Studien enthalten zu meiner Verwunderung sogar Argumente für eine vegetarische/vegane Ernährung und da erschließt sich mir nicht ganz warum diese dann als Gegenargument angeführt werden?
    Ich würde die Studie ja glatt wieder raussuchen, aber da alles nur „Link“ genannt wurde und es spät ist habe ich da nun auch keinen Nerv mehr zu (es ging um Krebs; artikel in englisch).

    Zurück zum Thementitel. Der ist wirklich eine Wucht! Er ist absolut allgemein Formuliert und gleichzeitig dreht sich der Artikel um eine starre Sichtweise und das lediglich im Pukto Ernährung.

    Vegan ist praktisch tatsächlich eine Lebensweise. Diese zu praktizieren kann die verschiedensten Gründe haben und (mal ganz im Ernst) ich glaube nicht, dass das viele einfach nur machen weil es Gesund sei. Dies hat die verschiedensten Gründe. Vielleicht weil man seine Freunde nicht essen möchte? Oder vielleicht fehlt die Wahl wegen verschiedenster Unverträglichkeiten?

    Warum vegane Ernährung für mich eine sehr gute Idee ist:
    Ich muss nicht mit der psychischen Belastung leben mich mit Tierhäuten und Pelzen zu kleiden und/oder Tiere zu verspeisen. Es ist beim besten willen nicht einfach. In der heutigen Gesellschaft, in diesen Regionen, wird man gänzlich anders großgezogen und bevor man weis was man da isst, hat man sich schon längst dran gewöhnt und findet es lecker.

    Und zum Thema „gesund“… Wir sind uns wohl hoffentlich einig das ein „fleischesser“ der tag ein tag aus würstchen mit mayo isst sich sehr schlecht ernährt, als auch ein „pflanzenfresser“ der tag ein tag aus pommes mit ketchup isst.
    Somit ist es wohl eh nichts verallgemeinbares, was hier allerdings sehr deutlich so dargestellt wird..

    MfG

  8. Pingback: Eine Veganerin meldet sich zu Wort | Paleoleben

  9. Liebe Leute!

    Ich bin seit Anfang des Jahres Veganer aber mache mir da aber auch keinen Stress wenn ich mal eingeladen bin oder durch die Welt reise – Versuch mal in der Mongolei Veganer zu sein….

    Grundsätzlich is es glaube (!) ich so wie Paracelsus sagte: „Die Dosis macht das Gift“
    Alles in großen Mengen kann schädlich sein, es kommt auf Mäßigung an (siehe Portionsgrößen und Schnellessen).

    Aus medizinischer Perspektive ist es so das man sehr wohl alle nötigen Nährstoffe aus Veganer Ernährung bekommen kann aber da wir heut zutage das Gemüse und Obst waschen müssen, auf Grund des Einsatzes von Pestiziden, fehlen die Mikroorganismen die das B12 liefern würden. Allerdings hält so ein Speicher für 3-12 Jahre (Quelle pubmed).
    Auch gibt es eine ganz eindeutige Korrelation zwischen Darmkrebs und dem übermäßigem Fleischkonsum.

    Es ist allerdings so das als Energieliferant das Fleisch und Fisch einfach unschlagbar sind und absolut wichtige Pfeiler einer ausgewogenen Ernährung sein können.
    Und außerdem schmeckt es mir immernoch sehr…

    Es gibt bei der Ernährung kaum Richtig oder Falsch solange man sich bewusst ernährt. Wir leben in einem Zeitalter wo wir 5 verschiedene Tomatensorten im Supermarkt haben und Mangos, Papaya etc. also an Nährstoffen muss es keinem mangeln.

    Ich habe mich für vegane Ernährung entschieden weil Fleisch aus Massentierhaltung oder nicht ein ökologisches Desaster ist und bei 7 Milliarden Menschen auf dem Planeten sowas nicht mehr zeitgemäß ist.Da ist es sogar ökologisch besser vertretbar eine Mango aus Pakistan zu essen (tu ich trotzdem nicht). Die Meere sind ja leider auch bald leer.

    So genug!
    Viel Grüße,
    Kris

  10. Vielleicht macht man das ja nicht weil das gesund ist sondern weil man sich einfach nur ekelt wie würdelos die Tiere in Massentierhaltungen behandelt werden! das ist einfach nur pervers. Warum soll man etwas unterstützen was man schrecklich findet. die ganzen Medien setzen uns die Bilder von glücklichen Tieren in den Kopf, seht euch mal lieber an wie es wirklich abläuft! ich persönlich würde lieber sterben als sogas perverses zu unterstützen.

    • LEUTE!

      Lest ihr eigentlich, bevor ihr postet? Ich habe jetzt x-mal geschrieben, daß es in diesem Artikel NICHT um Ethik, sondern um Gesundheit geht. Ich habe außerdem x-mal geschrieben, daß ich selbst Massentierhaltung ablehne und auf dem Bio-Bauernhof kaufe.

      Und Maria, was deine Bemerkung angeht, du würdest lieber sterben als „sowas Perverses zu untersützen“ — das ist natürlich völliger Quatsch. Wenn du kurz vor dem Verhungern wärst, würdest du ALLES essen — auch Fleisch aus Massentierhaltung. Etwas mehr klare Sicht und weniger Pathos fände ich in der leidigen Diskussion um vegane Ernährung wirklich angebracht.

    • Hallo Marie Veggie, ich bin erst heute auf dieses Blog gestoßen und habe ganz interessiert gelesen — ich bin Omnivor, der schon jahrelang kein Getreide isst (anscheinend bin ich nahezu Paleo, war aber mein Bauch der das wollte – den Namen dazu fand ich heute erst hier)… Du würdest eher sterben als so was zu unterstützen?`Ich auch.. daher beziehe ich nur Fleisch aus absolut gesichterter Quelle. Ich sehe die Schweine, Kühe, Hühner, Gänse, Ziegen und Schafe bei jedem Einkauf auf dem Hof…Die stehen ganzjährig draußen, mit wirklich großen Flächen, fressen was die Natur gibt. Seltenst wird zugefüttert – manchmal macht es die Wetterlage notwendig. Es ist ein super Hof mit einen extrem guten Nahrungskreislauf innerhalb des Hofes. Gemüse, Getreide, Tiere. Alles in einem kleinen aber funktionierenden Kreislauf. Ich muss sagen, es freut mich, dass es den Tieren gut geht, bevor sie geschlachtet werden – ja auch das passiert hier händisch am Hof.Naja und manchmal gibt es einfach kein Fleisch, weil grad kein Tier zum schlachten da ist – auch gut. Bewusst leben funktioniert in vielerlei Hinsicht — bevor ich noch mal ein Lebens(erhaltungs)mittel in irgendeinem Supermarkt in die Hand nehme oder hochgradig veränderte (Tofu) Nahrungsersatzmittel zu mir nehme, esse ich lieber weiterhin alles und das zu seiner Zeit. Mein Motto ist regional und saisonal…damit geht es mir nach 10 Jahren endlich wirklich gut (so lange ich Rohkost weglasse, aber die Bescherden nehme ich einfach ab und an in Kauf- naschen muss erlaubt sein).

  11. ich bin ethisch, nicht gesundheitlich motivierter Veganer. Und nicht davon überzeugt, das die vegane Lebensführung die denkbar gesündeste Ernährung ist wegen der Schwachstellen wie z.B. B-Vitamine, Omega-3, Zink, Eisen, Kalzium, Jod.

    Problem ist nur, andere Ernährungsformen können mich auch nicht überzeugen.
    Paleo klingt auf den ersten Blick interessant und einleuchtend, die Rückbesinnung auf das scheinbar Ursprüngliche zieht mich durchaus an.
    Nur frag ich mich, was das Ursprüngliche eigentlich ist, denn wäre dem Menschen nicht Intelligenz eigen geworden, hätte er gar nicht den Zugang zu so grossen Mengen tierischer Nahrung gefunden, wie für Paleo benötigt wird.
    Er hätte zwangsläufig überwiegend vegan leben müssen wie es z.B. die Vorfahren der Steinzeitmenschen, die Affen,
    auch heute noch tun.
    Anatomisch ist der Mensch nicht sonderlich gut auf die Jagd ausgerichtet, er ist nicht schnell genug, könnte mit seinem
    Gebiss kaum Tiere reissen, und die Hände des Menschen sind keine jagd-geeigneten Krallen, sondern
    vielmehr geeignet um pflanzliche Nahrung zu sammeln.

    Auch steht die Frage im Raum, hätten die Steinzeitmenschen genug Zugang zu pflanzlicher Nahrung gehabt, ob Sie nicht diese bevorzugt hätten. Die Jagd hätte man vielleicht weitgehend vermieden, weil diese ja auch gefährlich war.
    Deswegen scheint mir unter Besinnung auf das Ursprüngliche eine vegan-basierte Ernährung mit allenfalls kleinem
    Anteil an tierischen Produkten, immer noch etwas schlüssiger, als die tierproduktreiche Paleo-Ernährung.
    Aber der Paleo-Ernährung zolle ich dennoch ein wenig Respekt, sie ist mir immer noch lieber, als die Alles-In-Sich-Reinstopfer-Hauptsache-Billig.

    • Hi Christian,

      vielen Dank für deine ehrliche Meinung. Du bist einer der wenigen Veganer, die unumwunden zugeben, daß diese Ernährung nicht denkbar gesund ist. Danke auch dafür.

      Was deine Argumentation angeht: Du fragst dich, ob wir Menschen überwiegend vegan leben würden, wenn wir nicht Zugang zu tierischer Nahrung gefunden hätten — was wiederum eine gewisse Intelligenz (so wie wir Menschen sie verstehen) voraussetzt.

      Das ist ja das Interessante; viele Theorien (wissenschaftlich bewiesene Vermutungen) sagen mittlerweile, daß tierisches Protein eine der Grundvoraussetzungen für die Entwicklung der menschlichen Intelligenz war.

      Deine Aussage, daß wir Menschen nicht sonderlich gut auf die Jagd ausgerichtet seien, greift meiner Meinung nach zu kurz: Wir Menschen haben eine Eigenschaft, die in dieser Form und Ausprägung bei anderen Lebewesen nicht vorhanden ist: Wir benutzen Werkzeuge. Nicht nur das, sondern wir denken uns neue aus und bauen sie.

      Der Mensch benutzt Werkzeuge, immer schon — und damit gleicht er eben körperliche Nachteile aus. Von daher gesehen sind wir sehr wohl gut gerüstet (im wahrsten Sinne des Wortes) für die Jagd.

      Deine Überlegung, ob unsere Vorfahren nicht lieber pflanzliche Nahrung gegessen hätten, wenn es sie ausreichend gegeben hätte, finde ich auch interessant. Die Pflanzenvielfalt war damals ja größer, aber die essbaren Pflanzen waren spärlicher oder viel schwerer zu finden, weil es ja keinen Ackerbau gab — Jäger und Sammler eben. Könnte durchaus sein, daß unsere Vorfahren dann nicht (oder weniger) auf die Jagd gegangen wären. Das steht frei zur Kontemplation 😉

      Alles in allem finde ich deinen Kommentar wirklich klasse; vielen Dank dafür.

      Liebe Grüße
      Norbert

  12. Hallo zusammen,
    ich finde den Artikel sehr interessant und was ich hier sehr gut finde ist, dass hier nicht einfach Behauptungen aufgestellt werden, sondern diese auch mit Quellenangaben hinterlegt sind. Ich werde jetzt nicht den Artikel Stück für Stück auseinander nehmen, sondern einfach mal meine Eindrücke wiedergeben, die ich bisher mit der veganen Ernährung gemacht habe.
    Noch ein paar kurze Informationen vorweg: Ich treibe viel und aktiv Sport (Eishockey, Fußball, Badminton / Tennis), bin schon mein ganzes Leben lang Nichtraucher und trinke mittlerweile nur noch selten Alkohol (was ich aber nicht wegen der Ernährung mache 😉 ). Ich würde also behaupten, dass ich einen doch sehr gesunden Lebensstil habe.
    Ich habe mich bis vor ein paar Monaten nicht wirklich bewusst ernährt. Ich habe das gegessen, wozu ich Lust hatte und so viel ich wollte. Ich habe auch das große Glück, dass sich das bisher auch noch nicht auf meine Figur ausgewirkt hat. Durch meine Freundin bin ich dann dazu gekommen mich bewusster zu ernähren. Wir haben uns sehr viele Bücher gekauft über die verschiedenen Ernährungsweisen und uns viel über die einzelnen Lebensmittel informiert. Für meine Freundin war sofort klar, dass es die vegane Ernährung sein sollte. Ich war zuerst nicht davon begeistert, weil ich mir immer gedacht habe, dass eine Ernährungsweise nicht richtig sein kann, wenn man sich bestimmte Nährstoffe nur über Nahrungsergänzungsmittel holen muss. Aber ich habe mich dann doch dazu durchgerungen und ernähre mich nun seit knapp 3 Monaten vegan.
    Ich hätte wirklich nicht erwartet, dass sich mein Körpergefühl doch so deutlich verbessert:
    – Meine Allergie spüre ich so gut wie gar nicht mehr
    – Ich habe deutlich mehr Energie und merke das auch beim Sport, dass ich deutlich mehr Kondition habe und vor allem auch mehr Kraft
    – Die Müdigkeit und Antriebslosigkeit ist wie verflogen. Ich schlafe deutlich besser und fühle mich viel ausgeschlafener
    – Mein Körperfett hat sich deutlich reduziert und meine Muskelmasse hat zugenommen, obwohl ich nicht ins Fitnessstudio gehe
    – Meine Verdauung ist so gut wie noch nie (kaum mehr Blähungen)
    Diese Verbesserungen kann man jetzt nicht darauf zurückführen, dass ich durch die Ernährung auch auf einen gesünderen Lebensstil umgestiegen bin. Ich hatte auch vorher schon einen gesunden Lebensstil, wie ich oben schon beschrieben habe. Deshalb kann ich das eigentlich nur auf die Ernährung zurückführen.
    Ich will damit aber nicht behaupten und schon gar nicht beweisen, dass die vegane Ernährung, die gesündeste ist oder das sie überhaupt gesund ist. Man ernährt sich definitiv bewusster, aber man muss auch ein bisschen darauf achten, was man isst und man sollte sich sehr gut informieren, welche Lebensmittel die nötigen Nährstoffe liefern.
    Ich finde, man sollte – egal bei welcher Ernährungsweise – auf sein Körpergefühl hören und achten. Wenn man sich mit einer Ernährung wohl fühlt und der Körper das auch signalisiert, dann würde ich behaupten, ist das “gesund”. Man sollte sich dann aber auch nicht von Studien verunsichern lassen, die eigentlich genau das Gegenteil beweisen. Norbert hat sehr gut beschrieben, dass er mit der verganen Ernährung nur negative Erfahrungen gemacht hat und dann sollte man auch auf seinen Körper hören und das nicht weiter verfolgen.
    Für mich persönlich weiß ich nicht, ob ich die vegane Ernährung komplett so weiterführe. Aber ich werde definitiv die Milchprodukte meiden, da ich bis jetzt wirklich in keiner einzigen Studie und Büchern gute Dinge darüber gelesen habe. Außerdem ist der Darm eines erwachsenen Menschen nicht dafür ausgelegt tierische Milch zu verarbeiten (Buch: Darm mit Charm). Wenn man mal genauer darüber nachdenkt, ist es auch so ziemlich gegen die Natur, als Erwachsener Milch zu trinken.
    Beste Grüße,
    Michael

  13. SEHR guter Artikel großese lob !! auch einige Deutsche quellen zerreissen das Buch die China Study

    http://vegane-gesellschaft.de/archives/61-Die-China-Study-und-die-Unkritischen.html

    man hört immer wieder von Veganer seite man fühlt sich besser habe abgenommen und Krankheiten geheilt…DAS kommt aber nicht vom Fleischverzicht sondern von der eigenen Faulheit sich MIT Fleisch richtig zu ernähren. Manche gehen in die Kirche andere zum veganismus beide behaupten es geht ihnen besser ABER nur weil sie VORHER unfähig waren sich mit Fleisch richtig zu ernähren…

  14. Hallo Norbert,
    Bei Theorien handelt es sich meines Wissens nach eben nicht um wissenschaftlich bewiesene vermutungen, sondern lediglich um vermutungen, die noch nicht wissenschaftlich widerlegt wurden. Das ist ein großer Unterschied.

    • Lieber Niko, auch dir danke für deinen Kommentar. Das Problem in den Ernährungswissenschaften ist halt, daß es auch da um viel Geld geht. Vegan ist extrem gut vermarktbar, weil es mit dem Friedensgedanken spielt und ihn instrumentalisiert. Wer möchte nicht (stolz) sagen können: „Für mich müssen keine Tiere sterben“? (Die Antwort darauf ist übrigens, „Stimmt nicht“, frag mal die Millionen von Feldmäusen und andere Tiere, die bei der Ernte deiner Nahrung von den Traktoren getötet werden“, aber das ist ein anderes Thema).

  15. Hey Norbert, ich glaube beim Veganismus geht es nicht um den utopischen Gedanken, keinem anderen Wesen aktiv oder inaktiv Leid zuzufügen, sondern schlicht darum, vermeidbares Leid auch zu vermeiden.

    Sicher, bei den Milliarden von Nutztieren die in Fabriken/Lagerhallen hausen, macht es für viele emotional gesehen keinen Unterschied, ob jetzt 20 Hühner/eine Kuh/2 Schweine pro Jahr und Person mehr ein miserables Leben auf der Erde
    verbracht und beendet haben.

    Aber anders gesehen, tangiert auch viele Nichtbetroffene Leute hier in Deutschland und anderswo das Leid von z.B. vielen kurdischen Menschen im Irak sehr wenig, immerhin kennt man sie nicht, immerhin muss man nicht zusehen was ihnen so
    angetan wird.
    Das macht aber das objektive Ziel der Leidensvermeidung von allen fühlfähigen Lebewesen, das eigentlich uns allen wichtig und oberste Priorität sein müsste, nicht weniger erstrebenswert, findest du nicht?

    LG Niko

    • Lieber Niko, ich gebe dir voll recht. Wie gesagt, ich war selber strenger Veganer, eben aus dem Grund, den du erwähnst. Der Gedanke dahinter ist richtig gut, finde ich.

      Aber wenn es wegen der veganen Ernährung mit meiner Gesundheit bergab geht, muß ich was ändern. Nicht nur, weil mir mein Wohlergehen wichtiger ist als jedes Weltbild, sondern auch, weil ich meinen Mitmenschen nur dann mit voller Kraft helfen kann, wenn ich gesund bin.

      Liebe Grüße
      Norbert

  16. Das ist nicht richtig. Eiweißreiche Diäten sind zunächst mal ungesund. Ganz besonders dann, wenn sie auf tierischem Eiweiß basieren. Manche nehmen deswegen erstmal ab, weil sie dadurch leichter eine negative Energiebilanz erreichen – also weniger Kalorien zu sich nehmen als sie verbrauchen. Es gibt wohl kaum eine Gruppe, die im Unverstand so viel Eiweiß frisst wie Body Builder. Und wenn die nicht gerade in Wettkampfform sind, völlig dehydriert und ausgehungert, haben sie meistens stattliche Fettpolster. Gerade in ihrer Aufbauphase. Und das obwohl sie fast nur Pute, Thunfisch, Eier und Eiweißpulver in sich hineinstopfen als gäbe es kein morgen. Wenn eiweißreiche Ernährung beim Abnehmen helfen würde, würden Body Builder keine Muskeln aufbauen können. Mit einer negativen Energiebilanz kann man auch jederzeit ohne Eiweiß abnehmen. Unser Körper stellt nunmal Energie so her, wie er es macht. Und hauptsächlich Proteine zu verarbeiten stresst ihn. Kostet Kraft und macht krank. Für dem Körper bedeutet es einen Mehraufwand die Energie umständlich über Ketonkörper bereit zu stellen. Wie die Bilder aus der Paleopathologie eindrucksvoll zeigen, machen tierische Proteine und Fette uns Menschen schon seit tausenden Jahren krank wenn sie als Hauptnahrungsquelle dienen bzw. zu häufig gegessen werden. Und dennoch ist der neueste PR-Spin der Fleischindustrie, die sogenannte Paleo- oder Steinzeiternährung, eine Fleischdiät. Erneut nichts weiter als eine Lowcarb-Ernährung, wie sie Atkins und Co. bereits zum gesundheitlichen Nachteil der Menschen vermarkten. Warum eine kohlehydratreduzierte Ernährung auf Dauer gesundheitsschädlich ist, erfahrt ihr hier: http://www.atkinsexposed.org/

    Die neueste Aufforderung, in grossen Mengen Nahrung aus und von Tieren zu essen, nennt sich Paleo, weil sie sich an der vermeintlichen Ernährung unserer Vorfahren orientieren will. Damit kann man zumindest der Eindruck erwecken, dass man als Paleo davor gefeit ist, heute übliche industrielle Sterbemittel zu essen. Die Realität sieht dann aber so aus,dass sich die Menschen bestärkt durch die Propaganda weiter Fleisch aus dem Supermarkt holen, und es mit einem besseren Gefühl essen, als sie sollten. Zudem ist Paleoernährung als Fleischdiät definiert darüberhinaus absurd, weil es Unsinn ist, dass die Nahrung unserer Vorfahren hauptsächlich aus Tieren bestanden haben soll. Die Ernährung unserer frühen Vorfahren bestand zum allergrössten Teil aus Pflanzen. Untersuchungen von menschlichen Skeletten der Urzeit belegen: Wir haben uns entwickelt, indem wir riesige Mengen Pflanzen verdrückt haben. Vor 200.000 Jahren haben Menschen täglich 600mg Vitamin C gegessen. Das ist so viel Vitamin C wie in 10 Orangen enthalten ist. So viel Vitamin C, dass wir im Laufe der Evolution die Fähigkeit verloren haben, dieses wichtige Vitamin selbst herzustellen, obwohl noch Nachweise einer Vitamin-C-Synthese Fähigkeit in unserem Organismus zu finden sind. Jeden Tag haben Urzeitmenschen so viel Vitamin E gegessen, wie in 2 Tassen Nüssen vorkommt. Noch eindrucksvoller wird’s bei den Ballaststoffen. Davon haben Menschen so viel gegessen, wie in 12 Schüsseln Haferflocken enthalten sind: 100 Gramm, jeden Tag! Und grosse Mengen Calcium. Da davon auszugehen ist, dass die Menschen damals keine Mammuts gemolken haben, haben sie das alles aus Beeren, grünem Blattgemüse, Knollengewächsen und Wildgräsern gegessen. Die extreme Anreicherung bestimmter Vitamine, wie sie nur in Pflanzen vorkommen und die man in menschlichen Skeletten aus der Urzeit gefunden hat, beweisen das. Zudem sahen Wildpflanzen, Beeren und Nüsse damals völlig anders aus als heute. Man könnte sich heute gar nicht mehr so ernähren wie damals. Selbst unter grössten Anstrengungen ginge das nicht. Dort wo es nicht genug pflanzliche Nahrung gab, z. B. weil man während der
    Eiszeit keine Pflanzen zur Verfügung hatte und deshalb unter viel grösseren Anstrengungen und Gefahren Fleisch organisieren und essen musste, starb man nachdem man die lebensgefährliche Jagd überlebt hatte auf Dauer an denselben tiernahrungsbedingten chronischen Krankheiten, an denen Intensiv-Fleischesser heutzutage auch sterben. Die beiden Bilder mit mumifizierten Blutgefässen: https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xpa1/t31.0-8/1548082_660248460707454_2014313222_o.png zeigen das eindrucksvoll. Arteriosklerose in Eskimomumien vor 1.600 und vor 500 Jahren. Das kann kaum an Junk Food, Fleisch aus Massentierhaltung, Getreide oder manchen schädlichen Pflanzenölen gelegen haben. Das gab es damals alles nicht und dennoch erkrankten Paleomenschen an chronischen Krankheiten wie Arteriosklerose oder Osteoporose, die durch tierische Proteine und Fette selbst entstehen, egal wie natürlich die Tiere, die gegessen werden, gelebt haben. Angesichts solcher Tatsachen ist es ein absurdes Unterfangen die Paleodiät als gesündere Fleischdiät zu promoten. Atkins selbst, der Godfather of Fleischdiät, ist mit 30 KG Übergewicht an einer Herzerkrankung gestorben. Einige andere, die Lowcarb-Bücher vermarkten, haben offensichtliche Gewichtsprobleme. Dr. Mcdougall hat sich mal den Spass gemacht, die bekanntesten Verteter einer gesunden, vollwertigen weil rein pflanzlichen Ernährung (HIGH CARB- HIGH PLANT PROTEIN LOWFAT) den Ketose- und Tierprotein/Fett-Predigern (LOWCARB) gegenüberzustellen. Das Ergebnis ist witzig und hier ab Minute 12:40 zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=2KV2N-m4Jgo

    Atkins, Lowcarb, Paleo und wie die ganzen Konzepte heissen, resultieren alle in einem viel zu hohen Konsum von tierischem Protein und Fett und einen viel zu geringen Konsum gesunder pflanzlicher Proteine, wichtiger Kohlehydrate und vor allem auch Ballaststoffe. Eine wissenschaftlich fundierte Seite, die massive Aufklärung diesbzgl. betreibt, enttarnt diese ganzen
    kohlehydratarmen Diäten, die reich an tierischen Proteinen und Fetten sind, als das was sie sind: Sie machen krank und sind für manche lebensgefährlich: http://www.atkinsexposed.org/atkins/22/Opinions.htm
    Es gab schon Versuche durch die Atkinsvermarkter die Seite aus dem Web zu klagen, die jedoch alle aufgrund des guten wissenschaftlichen Fundaments der Seite und der langen Liste von akademischen Unterstützern erfolglos geblieben sind. Einzig eine Namensänderung der Seite konnte man erwirken. Von „atkinsfacts“ zu „atkinsexposed“. Atkins hat eine lange Tradition in der Verfolgung der Aufklärer, die vor Lowcarbdiäten warnen.Auch das ist dort nachzulesen. Bevor jetzt jemand auf die Idee kommt zu sagen: „Aber Paleo ist nicht Atkins oder Lowcarb.“ Das könnt ihr euch sparen. Es ist sehr wohl in der Essenz Lowcarb. Schlimmer noch: Denn Paleo verbietet auch per se Hülsenfrüchte und Getreide genauso wie gesunden
    Wildreis und Kartoffeln. Obst sollte man laut dieser irrsinnigen Fleischdiät auch nur reduziert konsumieren. Da all diese gesunden, pflanzlichen Nahrungsmittel laut Paleobullshitbingo ebenso ein No Go sind, ist Nahrung aus und von Tieren auch bei der vermeintlichen Steinzeitdiät der Hauptkalorienlieferant und solange man nicht KILOWEISE täglich Brokkoli und Sellerie zu den Unmengen Fleisch, Speck, Eiern und Butter isst, ist man ganz klar auf einer Lowcarbdiät. Egal was einem die Paleo-Marketingleute versuchen als Diversifikationsmerkmal zu verkaufen – Lowcarb bleibt Lowcarb, egal wie man es verpackt oder nennt.

    • Servus Ma,

      ich lasse deinen ellenlangen Kommentar einfach mal so stehen, obwohl ich ihn normalerweise ganz einfach gelöscht hätte. Deine Ausführungen beziehen sich alle GANZ KLAR und EINSEITIG auf Argumente von extremen Veganern. Du argumentierst lediglich mit Argumenten, die Vertreter der veganen Ernährung ins Feld führen — und läßt, ANDERS ALS WIR, alle anderen Studien einfach unter den Tisch fallen. Entweder, weil du es nicht anders weißt, oder weil du genauso verblendet bist.

      Ich lege dir, und das meine ich wirklich ernst, Gary Taubes‘ Buch „Good calories, bad calories“ ans Herz. Da findest du sämtliche aus dem Bezug gerissene „Argumente“ der veganen Seite, und die Gründe, warum sie nicht stimmen. Wissenschaftlich belegt, aus mehreren, unterschiedlichen Quellen.

      Auch dieser Artikel von Taubes ist lesenwert: http://www.nytimes.com/2002/07/07/magazine/what-if-it-s-all-been-a-big-fat-lie.html

      Und zu guter Letzt: Du hast meinen Blog nicht gelesen. Sonst würde dir auffallen, daß ich ein Vertreter des Primal-Zweigs der Paleo-Diät bin. Will heißen: Wir essen Obst, wir essen auch Kartoffeln und Wildreis. Dein Kommentar läßt mich darauf schließen, daß er (wie bei vielen Veganern, die ich kenne) reflexhaft und ohne wirkliche Kenntnis der Gegebenheiten (beispielsweise PRIMAL) verfaßt wurde.

      Nochmal: Lies zumindest mal ein paar der im Artikel aufgeführten Studien. Vielleicht beginnst du dann, umzudenken. Oder zumindest „Vegan“ nicht mehr als Religion zu sehen.

      • Danke, Ich weiß das zu schätzen das du das stehen lässt. Ich halte nix von veganen Ernährungsgurus von Gurus allgemein 🙂 Wie McDougall und Co. viele sachen pauschalisieren ist einfach SCHWACHSINN besonders die Verteufelung von Fetten. McD und Co ist auch nicht allwissend, ich glaub das kann niemand von sich behaupten gerade im bereich Ernährung kratzen wir gerade mal an der Oberfläche es tun sich ständig neue Dinge auf. Trotzdem ist für mich eine Pflanzenbasierte Ernährung überzeugend. Taubes (auch nur ein Guru auf der anderen Seite der Macht 🙂 ist mit seinem Buch voll über das Ziel hinaus geschossen. Offenbar hat er hier selber das betrieben, was er dem ‚Establishment‘ vorwirft, nämlich Studien weg gelassen, die gegen seine Hypothese sprechen. Außerdem nimmt er biochemische Vorgänge nicht zur Kenntnis, die Fettspeicherung in Abwesenheit von Insulin bewirken.

  17. Pingback: Wenn die Presse über Paleo schreibt — kann’s nur schiefgehen | Paleoleben

  18. Pingback: Joe Rogan über Veganer | Paleoleben

  19. Ich finde deine Website richtig gut.
    Ich bin Fleischesser – und seitdem geht es mir gut.
    Ich musste mal in einem Heim leben(andere Geschichte),und da waren alle Vegetarier.
    Ich musste mich daran halten – und bekam nach vier Jahre Krebs.
    Ich brauchte immer 12 Stunden schlaf,und konnte nicht mal (ich war 25 Jahre alt) gegen eine vierzigjährige beim Badminton
    gewinnen-und ich konnte nur eine Bahn schwimmen-dann war ich ausser Atem.
    Ich dachte immer-ich sein so ein Schwächling-und nicht wert zu leben.
    Aber jetzt hat mein Anwalt mich da rausgeholt-ich esse Fleisch-und ich bin TOPFIT.
    Ich brauche nur sieben Stunden schlaf – ich stehe und gehe gerade.
    Ich kann Kilometerweise laufen-und ich bin rank und schlank wie eine 22 Jährige-obwohl ich nun 39 Jahre alt bin.
    Ich habe soviel Kraft-ich fühle mich wie Superwoman.
    Meine Freundinnen essen kein Fleisch – und schwören auf Getreide. Sie sind dick und kurzatmig.
    Noch eine wichtige Sache-ich arbeite in der Mayo-Klinik-und wir haben dort gelernt,daß Getreide direkt tötet.
    Es vernichtet denn Dünndarm – und das ist der Darm,der alles Nährstoffe dem Körper zuverteilt.
    Also,er ist praktisch der Nährstoffverteiler des Körpers.
    Ohne Dünndarm bist du zum verhungern bei lebendigem Leibe verurteilt.
    Man sollte Nudeln und Brot wirklich meiden wie die Pest !

    Super, das Du so eine tolle Website gemacht hast !
    Ich werde sie jetzt meinen Freunden mailen-und hoffen, die kommen zu sich.
    Mir glauben die ja nicht (was mich wütend macht – schließlich arbeite ich ja als Profi in diesem Bereich, und wenn einen
    die Freunde nicht ernst nehmen-ist das frech !).

    Habt alle einen schönen Tag !
    Christiane Carradine

  20. vielleicht sollte man mal intensiver über Transfette und Zucker nachdenken
    bin auch in meinem Bereich Profi
    wenn ihr vegan esst , aber alles in Euch reinschaufelt was Transfette und Zucker enthält, dann nützt Euch das im Endeffekt gar nichts
    Weniger ist mehr

  21. Das Problem liegt im Überangebot und den relativ geringen Kosten von Fleisch. Ab und zu mal paar Veggie-Tage einlegen und der Körper entschlackt. Grundsätzlich bin ich auch der Meinung das wir uns ohne tierische Kost in der Evolution niemals so weit entwickelt hätten. Menschen brauchen Fleisch, aber nicht in Massen.

  22. Pingback: Jesus kommt bald – zuvor erleben wir die größte Täuschung aller Zeiten | Terraherz

  23. Auch wenn das hier jetzt ein wenig aufwendig wird und (wahrscheinlich) zu spät kommt, werde ich mich mit diesem Artikel auseinandersetzen.

    Zitat:
    „Leser dieses Blogs wissen, daß ich eine ausgewogene, fleisch- und fischhaltige, naturnahe Ernährung ohne Getreide befürworte. Diese Ernährung ist natürlich nicht jedermanns Sache. Einer meiner besten Freunde hat mit Bluthochdruck, Übergewicht, stark ausgeprägtem Sodbrennen und Verdauungsproblemen zu kämpfen. Für kurze Zeit befolgte er meinen Rat, Getreideprodukte und künstliches Essen radikal zu meiden — und verlor ordentlich Gewicht und hatte Spaß am Leben. Seit Monaten allerdings ist er wieder im alten Trott, und rennt von einem Arzt zum andern, weil seine Beschwerden so schlimm geworden sind, daß er sich nicht mehr zu helfen weiß. Gewohnheit ist ein heimtückischer Gegner“

    Antwort:
    1.) Es ist erst einmal schön zu sagen, dass diese Ernährungweise nicht für alle funktioniert. Das Problem mancher Anhänger gewisser Ernährungsformen (sei es Paleo oder Vegan) scheinen davon überzeugt dass ihre Ernährung für alle funktioniert.
    2.) Um an Gewicht zu verlieren, muss man Getreideprodukte nicht vermeiden.Das einizge was dazu nötig ist, ist ein Kaloriendefizit. Man kann auch mit Schokolade abnehmen.
    3.) Künstlich ist nicht gleich schlecht. Natürlich ist nicht gleich gut. Tabak ist natürlich. Toiletten nicht.
    4.) Anekdoten sind keine Beweise. Ich kann, wie gesagt , Leute finden, die mit einer Schokoladen-Diät abgenommen haben. Das macht Schokoladenernährung aber nicht gesund.

    Zitat:
    „Wir tragen DNA in uns, die schätzungsweise 60.000 Jahre alt ist. Zu dieser Zeit gab es noch keinen Ackerbau — und dementsprechend keinen Getreidekonsum, wie wir ihn kennen.“

    Antwort:
    1.) Apell an die Natur Fehler. Vor 60.000 Jahren gab es auch noch keine Schweine, Hühner und Rinder, wie wir sie heute kennen. Trotzdem schein das kein Problem zu sein?

    Zitat:
    „Es gibt Nährstoffe, die wir nur durch die Aufnahme pflanzlicher Nahrung zuführen können (beispielsweise Vitamin C), und es gibt andere Nährstoffe, die nur in tierischer Nahrung zu finden sind.

    Vitmanin B12 ist wasserlöslich und wird von jeder Zelle des Körpers benötigt, um überhaupt funktionieren zu können. Es ist besonders wichtig für die Blutbildung und die Gehirnfunktionen. B12 ist bis auf wenige Ausnahmen (manche Algenarten, zum Beispiel) AUSSCHLIESSLICH in tierischen Produkten zu finden.

    Eine Studie belegt beispielsweise, daß sage und schreibe 92 Prozent aller Veganer Vitamin B12-Mängel aufweisen.“

    Antwort:
    1.) Falsch. Vitamin B12 wird von Bakterien produziert. Wenn es von Tieren produziert würde, bräuchten wir es nicht über die Ernährung oder Supplemente zuführen (Ja, der Mensch ist auch ein Tier). Früher haben wir es aus Frischwasser bezogen. Da in unserem Wasser Bakterien abgetötet werden.
    2.) Das ist leider wahr und es gibt ziemlich viele dumme Veganer, die denken, dass sie nicht mit B12 supplementieren müssen.
    Da aber schon Anekdoten eingebracht wurden, erzähle ich auch Mal etwas. Meine Tante isst Massen an Fleisch. Sie hat auch einen B12-Mangel. Könnte daran liegen, dass Vitamin B12 durch Hitze zerstört wird.

    Zitat:
    „Tierisches Protein enthält alle essentiellen Aminosäuren, in der genau richtigen Mischung. Eiweiß ist wichtig für die Ausbildung von Muskeln und Knochen. Veganer bekommen überhaupt kein tierisches Protein, und das wirkt sich negativ auf ihre Körperzusammensetzung aus (Link, Link, Link, Link).“

    Antwort:
    Das steht so in keiner der zitieren und als Quellen angegebenen Studien. Pflanzliche Proteine enthalten alle essentiellen Aminosäuren. Es gibt keine „richtige Mischung“. Der Animosäuren-Bedarf muss lediglich gedeckt werden. Das funktioniert mit einer veganen Ernährung, die Bohnen und Linsen beinhält, ziemlich leicht.
    Als Selbstversuch: cronometer.com: 300 Gramm brauner Reis, 300 Gramm Kidney-Bohnen und 150 Gramm Haferflocken decken alle essentiellen Aminosäuren für den Tag ab.

    Zitat:
    „Kreatin ist wichtig für die Rekrutierung von Muskelkraft, eine Art Energiespeicher des Körpers. Studien belegen, daß Veganer Kreatin-Defizite haben, was sich negativ auf ihre Muskel- und Gehirnfunktion auswirkt (Link, Link, Link).

    Carnosin schützt vor verschiedenen Verschleißprozessen im Körper und steht auch im Verdacht, gegen die Alterung zu schützen. Es ist ausschließlich in tierischen Nahrungsmitteln zu finden (Link, Link, Link).“

    Antwort: Soweit richtig. Es sind aber NICHTessentielle Nährstoffe, die der menschliche Körper selber produziert. Kreatin wird aus der Synthese von Glycin, Arginin und Methionin ; Carnosine aus Alanin und Histidin selbst vom Körper produziert.

    Zitat:
    „Docosahexaensäure ist die aktivste Form der Omega 3-Fettsäuren im Körper und findet sich hauptsächlich in tierischen Nahrungsmitteln. Die pflanzliche Form der Docosahexaensäure, ALA genannt, wird nur unzureichend in Docosahexaensäure umgewandelt.“

    Antwort:
    Mit dem „unzureichend“ weiß der Autor mehr, als die Wissenschaft. Wie gut ALA zu DHA und DPA umgewandelt werden kann und ob wir genügend produzieren können, weiß man noch nicht.

    Zitat:
    „Und was wäre der Reigen der von Vegetariern und Veganern verteufelten Nahrungsmittel ohne gesättigte Fettsäuren und Cholesterin?

    Cholesterin ist in jeder Zelle zu finden, genauer gesagt, in der Zellmembran. Es ist außerdem entscheidend wichtig für die körpereigene Produktion von Testosteron und anderen steroidalen Hormonen. Studien haben gezeigt, daß die Einname von gestättigten Fettsäuren mit erhöhten Testosteronspiegeln korreliert.

    Es ist keine Überraschung, daß Veganer und Vegetarier viel niedrigere Testosteronspiegel haben als Fleischesser (Link, Link, Link, Link).“

    Antwort:
    Das ein erhöhter Testosteronspiegel gut ist, wäre mir neu (Prostakrebs ?). Der Körper macht all das Cholesterin, das er braucht. Zumindest sagen das Experten der Harvard Universität.

    Zitat:
    „Sehr oft wird behauptet, Diäten, die die Einnahme geringer Kohlehydratmengen und großer Fettmengen befürworten, seien gesundheitlsgefährdend. Stimmt nicht.

    Die A bis Z-Studie wurde nach den derzeit strengsten wissenschaftlichen Regeln durchgeführt (die sogenannte randomisierte kontrollierte Studie). Sie verglich die Atkins-Diät (sehr wenige Kohlehydrate, sehr viel Fleisch und Fett) mit der Ornish-Diät (wenig Fett, fast-vegan).

    Die Ergebnisse der Studie sprechen für sich: Die Atkins-Diät erzielte in so gut wie allen gesundheitlichen Aspekten die besseren Werte:

    Die Atkins-Gruppe verlor im Schnitt 4,7 Kilo Gewicht, die Ornish-Gruppe nur 2,54 Kilo.
    Die Atkins-Gruppe hatte eine größere Abnahme im Bluthochdruck.
    Die Atkins-Gruppe hatte eine größere Abnahme im Triglycerid-Wert (um 29,3mg bei Atkins, um 14,9mg bei Ornish).

    Die Wahrscheinlichkeit, daß die Atkins-Gruppe die Diät bis zum Ende der Studie durchhielt, war doppelt so hoch wie die bei der Ornish-Gruppe. Zu Deutsch: Die viel-Fleisch-viel-Fett-wenig-Kohlehydrate-Diät fällt den Menschen leichter.

    Damit nicht genug. Mittlerweile gibt es Studien, die die Gesundheitsvorteile vegetarischer und veganer Ernährung nachweisen — angeblich. Das Problem ist nur, daß es sich dabei um Beobachtungsstudien handelt. Diese Art von Studie kann nur Wechselwirkungen aufzeigen, aber keine Ursachen. Vegetarier sind wahrscheinlich im Schnitt gesünder als Mischköstler, weil sie mehr auf ihre Gesundheit achten, weniger rauchen und sportlicher sind. Diese Gesundheit hat nichts damit zu tun, daß sie tierische Produkte meiden.

    Eine andere Studie mit 10.000 Teilnehmern, in der sowohl gesundheitsbewußte Vegetarier und gesundheitsbewußte Nicht-Vegetarier teilnahmen, zeigte, daß es keinen Unterschied in der Sterblichkeitsrate gab.

    Eine kontrollierte Studie wies nach, daß eine vegane Diät wirksamer gegen Diabetes war als die von der Amerikanischen Diabetes Organisation empfohlene Ernährung. Allerdings wurde ebenfalls nachgewiesen, daß eine niedrig-kohlenhydratige Ernährung noch besser geeignet war.“

    Antwort:
    1. siehe Antwort zu Gewichtsverlust am Anfang.
    2. mehr abnehmen ist nicht gleich gesünder
    3. Ja, diese Studien gibt es.
    4. Vegane Ernährungen können auch Kohlenhydratarm sein (Man google Eco-Atkins)
    „Vegetarier sind wahrscheinlich im Schnitt gesünder als Mischköstler, weil sie mehr auf ihre Gesundheit achten, weniger rauchen und sportlicher sind. Diese Gesundheit hat nichts damit zu tun, daß sie tierische Produkte meiden.“
    Ist das die Meinung des Autors? Davon steht nichts in den Studien. Im Gegenteil: Dort steht, dass die anderen Faktoren mit einbezogen wurden.

    Zitat:
    „Propaganda wirkt am besten, wenn sie mit den Ängsten der Masse spielt. Kennt ihr das:
    “Fleisch, Eier und andere tierische Produkte wie gesättigte Fettsäuren und Cholesterin sind schädlich”?

    Tatsächlich gibt es aber keinen einzigen klinischen, wissenschaftlich korrekt durchgeführten Beweis, daß das der Fall ist.

    Hier muß natürlich der Hinweis auf die China-Studie erfolgen. Sie ist so was wie die Bibel der Veganer und “beweist” scheinbar, daß vegane Ernährung die einzig gesunde ist.“

    Antwort:
    Achso, dann haben sich die DGE, die Harvard Universität, die A.N.D (Academy of Nutrition an Dietetics = größter Verband von Ernährungsexperten) und die American Heart Association die warnung vor Cholesterin und gesättigten Fettsäuren nur ausgedacht? Gesättigte Fettsäuren (und zu einem geringeren Maßen auch Cholesterin) erhöhen das Herzinfarktrisiko. Das haben Jahrzehnte von wissenschaftlichen Studien belegt. Zwei Metaanalysen (finanziert von der Fleisch- und Eierindustrie) nullifizieren das nicht.
    Jap, die China-Studie ist Bullshit und trotzdem sind gut geplante vegetarische und vegane Ernährungsformen für Menschen allen Alters gesund. Meint zumindest die A.N.D. Nochmals: Der größte Verband von Ernährungsexperten weltweit. Das gleiche sagen die übrigens NICHT über Paleo.

    Zitat: „Natürlich gibt es haufenweise Berichte von Menschen, die über sehr positive Wirkungen veganer Ernährung berichten. Das glaube ich durchaus. Ich glaube nur nicht, daß diese Effekte mit der Vermeidung tierischer Produkte zu tun haben, sondern weil sie den Menschen aufmerksamer machen, was er in sich hineinschaufelt: Zucker, künstliches “Essen”, industriegefertigte Öle, Transfette. Bewußtes Essen ist ein großer Schritt in Richtung natürliche Gesundheit.

    Sehr oft empfehlen vegane Bücher und Seiten auch Sport und die Beendigung anderer Laster, wie beispielsweise das Rauchen. Gute Ratschläge!

    Meine eigene Erfahrung mit dem veganen Lebensstil hat mir gezeigt, daß das Weglassen aller tierischer Produkte aus der Nahrung ungesund ist — und die überwältigende Mehrheit meiner Klienten und Schüler stimmt mir zu — weil sie ähnliche Erfahrungen gemacht hat.“

    Antwort:
    1. Nochmals: Anekdoten sind keine Beweise.
    2. Eigene Meinungen sind in Ernährungsartikeln nicht angebracht
    3. Nein, es hat dem Autor lediglich gezeigt, dass seine Art vegan zu essen (Vegan sind auch nur Oreos oder sogar garnichts) ungesund war. Etwas als ungesund zu bezeichnen, weil es für mich nicht funktioniert ist unlogisch. Fahrrad fahren ist nicht ungesund, wenn ich es nicht mag, oder mich falsch rum auf den Sattel setze und dann umfalle.

    Fazit: Ein sehr meinungszentrierter Artikel, der Behauptungen ohne wissenschaftliche Grundlage in den Raum stellt und somit zu falschen und potentiell schädigenden Ergebinissen kommt. Die Frage, die sich mir stellt ist: Warum man versucht vegane Ernährungen so darzustellen?

    • Liebe(r) Danny,

      erstmal danke für deinen Kommentar. Zwei Dinge, die ich anmerken möchte, kurz, weil ich unterwegs bin und auf dem Handy schreibe:

      1) So gut wie alle neutralen oder Meta-Studien, die ich kenne, stellen fest, daß stark einseitige Ernährung (vegan auf der einen Seite, paleo auf der anderen) auf Dauer gesehen nicht gesund, sondern eher schädlich sind.

      • Erstmal danke für die Antwort. Das klingt auch deutlich besser und unvoreingenommener als der Artikel an sich.
        Zu 1: Vegan ist kein Ernährungsplan. Vegan = Alles was nicht von Tier kommt. Das sind Grünkohl und Reis genauso wie Chips und Bier. Paleo hat auf der anderen Seite ein Konzept und Regeln (z.B. Sachen wie keine Hülsenfrüchte etc.).
        Was du in deinem Artikel eigentlich zu kritisieren scheinst, sind schlecht geplante vegane Ernährungsmuster ohne Vitamin B12 Supplementierung. Da stehe ich voll und ganz hinter dir. Es gibt viele dumme Veganer (wie in der obrigen Antwort erwähnt), die einfach nichts von Ernährung verstehen und trotzdem ihren Hunde****** verbreiten (z.B. dass man alle wichtigen Nährstoffe von Obst bekommen kann oder, dass auf ausreichende Proteinzufuhr (insbesondere die Aminosäure Lysin) nicht beachtet werden muss)).

        Zu 2: Das ist ja auch legitim. Heißt aber nicht gleich, dass alles andere ungesund ist. 🙂

        PS: Es ist „LiebeR Danny“. Das ist öfter nicht offensichtlich, hab mich also schon dran gewöhnt haha

  24. Ich habe mir nur zwei Studien, die du verlinkt hast angesehen. Die ersten beiden. Du führst beide unvollständig an.
    Unter http://www.karger.com/Article/Abstract/176565 steht, dass 92% aller Veganer, die nicht B12 supplementieren einen Mangel aufweisen, das erscheint ein unfairer Vergleich zu sein, da die meisten genau diese Suplemente empfehlen.
    Und in der nächsten verlinkten Studie wird in der Zusammenfassung eingeschränkt:
    „With a proper combination of sources, vegetable proteins may provide similar benefits as protein from animal source“ http://www.jssm.org/vol3/n3/2/v3n3-2pdf.pdf

  25. Danke für diesen Artikel und ja auch ein wenig Lob….

    Ich habe ausser Paleo schon jede Art der Ernährung vollzogen..
    Nun bin ich zum (oft beschimpften) Flexitarier geworden.

    Studien egal aus welcher ecke sie kommen akzeptiere ich zwar empfinde diese aber dennoch als ein Geschreibsel was man getrost zur Seite legen kann, denn

    -> Jeder Körper ist generell anders und jeder entwickelt sich nach Jahren noch anders.

    Die meistens Reflexartigen Argumente von sehr radikalen Veganern sind für mich keinen Kommentar wert, denn das Erste Argument ist nunmal immer die Massentierhaltung und natürlich auch Du streichelst Deinen Hund, isst aber ein Tier das auch eine Mutter hatte….

    Ich kenne einige Veggie’s, Veganer, LowCarbs und und und …
    Komischerweise erfährt man nur im Netz die (fast) Anfeindungen im geschützten zuhause 😉

    Wenn ich manchmal FB&G+&manche Blogs anschaue – frage ich mich oft was man wohl meint damit zu schaffen.
    Ich werde nunmal nicht das ganze Elend auf der Welt bekämpfen, dafür müsste man an oberster Stelle stehen und seinen Untertanen befehlen etwas zu tun was Sie aus Ihren eigenen Gründen vielleicht gar nicht wollen.

    Man sollte aufhören sein Gegenüber besserwisserisch SEINE Lebensweise als einzig richtige um die Ohren zu hauen.

    Von anderen wird immer erwartet alle Argumente zu verstehen und zu Akzeptieren, so funktioniert es aber nunmal nicht.

    Durch etliche Gespräche muss ich leider feststellen: Je mehr manch NahrungsGruppe auf Ihre Argumente/Statistiken pochen,
    umso mehr entfernen sich die meisten.

    Ich werde es immer so halten: Jeder muss für sich und seinen Körper heraus finden was ihm gut tut.

    Deshalb werde ich mich jetzt etwas mit Paleo auseinander setzten.

    Grüße

  26. Vegan sein ist gesund. Ich bin Vegan und meine Blutwerte sind perfekt mor geht es besser als voher. Warum leben Veganer denn im Schnitt 10 Jahre länger als Omnivore? Komisch oder?Also so ungesund kann es dann ja doch nicht sein. Ich war seit dem ich Vegan bin (seit 10 Jahren) kein einziges mal Krank. Voher war ich so ca. 2-1 mal im Jahr krank. Das Fleisch heutzutage ist vollgestopft mit Medikamenten, Pestizide und Hormonen.Das soll gesund sein?Nein, man kann Fleisch vom Bauern kaufen bei dem die Tiere draußen stehen und gesundes Futter fressen… Aber es ist zu teuer und so kann man auch nicht die ganze Wlt ernnähren dafür ist zu wenig Platz. Mal ganz abgesehen von den ganzen Umweltproböemen die durch den Fleischkonsum anfallen Co2, abholzung, Wasserverbrauch,Wasserverschmutzung…

    • Deine Behauptungen sind schlicht und einfach FALSCH. Veganer leben nicht länger als Paleoesser oder Mischköstler. Lies halt die Links, die ich angegeben habe, Menschenskind.

      Ich habe mich viele Jahre lang Paleo ernährt, meine Frau ebenso. Unsere Werte (großes Blutbild) waren sehr, sehr gut.

      Auch Deine Behauptungen, Biofleisch sei zu teuer, ist Schwachsinn. Ich habe hier im Blog

  27. Sorry aber in deinem Artikel steht so viel falsches. B12 bekommt man zum Beispiel von B12 tabletten. (Die ich persönlich auch nehme und ich habe keinen mangel) also es gibt eigentlich nichts was man wirklich nur aus tierischen Produkten bekommt. Und noch dazu erhöht Fleisch das Risiko für Krebs, nicht andersrum. Klar ist es ungesund wenn man sich vegan ernähren will und nur Tiefkühlkost oder generell ungesunde fertigprodukte wie Pommes oder Pizza zu sich nimmt. Das ist doch klar. Man muss natürlich schon drauf achten dass man genug Obst und Gemüse isst und sich sein Essen selbst und frisch kocht mit genügend Nährstoffen und abwechslungsreich. Man hat ja angeblich als Veganer/ Vegetarier Eisenmagel. Man bekommt Eisen auch aus vielen anderen Produkten als Fleisch wie z.B. aus Tofu oder Chia Samen. Oder auch die Tiere bekommen vor der Schlachtung sehr viele Medikamente die dann durch das Fleisch in unseren Körper gelangen. Wie jeder weiß ist das natürlich nicht so toll. Das erhöht wiederum das Krankheitsrisiko.
    kurz gesagt: vegane ernährung ist der gesund! Man darf sich bloß nicht nur von Ferigprodukten ernähren und abwechslungsreich und ausgewogen frisch kochen. So einfach ist das.

    P.s. ich bin 14.

    • Liebe Sonja,

      Danke für deinen Kommentar. Schade, daß du mit 14 Jahren schon so vollgestopft bist mit veganer Propaganda. Vielleicht machst du dir wirklich mal die Mühe und liest die Arbeiten bzw. Seiten, auf die ich verlinkt habe.

      Ich verspreche dir, die Argumente werden dir die Augen öffnen.

      Noch ein Letztes: B12-Tabletten werden immer wieder von Veganern erwähnt — leider wissen die wenigsten (oder sie verschweigen es, um das vegane Weltbild nicht zu gefährden), daß B12 in Pillen/Tablettenform vom menschlichen Körper extrem schlecht bis gar nicht aufgenommen wird. Das ist Fakt, das kannst du ganz leicht googeln.

      Viele Grüße
      und ich wünsche dir gute Gesundheit!

      Norbert

  28. Super viele Darmkrankheiten (z.B. Blähungen, Verstopfung, Darmkrebs, Reizdarm) können auch Paleo Lifestyle gerecht wirksam behandelt und vorgebeugt werden. Einfach für die unkomplizierte Darmentleerung in die Hocke wechseln. Ich kann nur die ganz natürliche und ursprüngliche Hockhaltung (35 Grad Winkel) empfehlen. Für die Hocke nutze ich beispielsweise einen medizinischen Toilettenhocker, der mich direkt für den Stuhlgang in die korrekte Sitzposition befördert. Ich kann es allen nur raten, die Signale des Darms ernst zu nehmen.

  29. Danke für den Beitrag. Mir fallen regelmäßig Ungereimtheiten bei den Vertretern veganer Lebenskunst auf:
    1. Sie sind mehrheitlich moralisch motiviert. Das ist nicht schlecht, erzeugt aber keine Situation, in der sich ein Mensch frei entscheiden kann. Denn ihm sitzt das schlechte Gewissen im Hals.
    2. Sie argumentieren oft mit den Gewinnen der Fleischindustrie und ihrer Lobby. Damit haben sie sicher nicht unrecht, haben hinter sich doch mittlerweile selbst einen großen Industrie-Zweig hinter sich stehen.
    3. Es ist richtig, dass 60% der Getreideernte leider für die Versorgung der Nutztiere drauf geht und nicht für die Bekämpfung von Hunger in diesen Ländern. Ein großer Teil dieses Problems ist der Sojaanbau, aus dem Sojamehl für die Tiere gewonnen wird. Dort, wo Soja angebaut wurde, kann man fast nichts anderes mehr anpflanzen. Problem ist nur, dass die meisten veganen Ersatzprodukte ebenfalls aus Soja sind.
    4. Viele Menschen, die auf Vegan umsteigen, hatten vorher einen völlig ungesunden Lebensstil. Wer natürlich aus der Fastfood-Generation kommt, dem ist mit dem Umstieg auf Vegan sicher geholfen, allerdings wäre vielleicht auch ein gesunder Fleisch-Gemüse-Mix hilfreich.
    5. Die Ernährungspyramiden zeigen uns, dass eine vegetarische Ausrichtung wünschenswert ist. Fleisch und Fisch sollen 2-3 mal die Woche gegessen werden. Jemand, der sich an 4 Tagen vegetarisch ernährt und an den anderen Tagen vernünftig durch Ergänzung von Fleisch und Fisch, dürfte am gesündesten Leben.
    6. Die Krankheit unseres Zeitalters heißt Massentierhaltung: Wenn die Menschen nur 2 mal die Woche Fleisch essen würden, dann müsste diese gar nicht mehr existieren.
    7. Generell denke ich, dass es wichtig ist, sich über die Nährstoffe zu informieren, die man braucht, einen gesunden vegetarischen Plan für sich aufzustellen und Tage einzuplanen, wo man auch mal Fleisch und Fisch isst.
    8. Die goldene Mitte ist der Weg, nicht das Extreme.

  30. Das ist der dümmste Blog den ich je gelesen habe. Zu verbreiten, dass Cholesterin und gesättigte Fettsäuren nicht schädlich sind ist lachhaft. Vorher bekommt den die Bevölkerung der Industrieländer ihre coronaren Herzerkrankungen? Von zu viel Getreide und Obst? Fleisch wird mittlerweile nicht zu unrecht als gefährlicher für den Menschen eingestuft, als Zigaretten. Die Menschen sterben an Herzinfarkten, das ist Fakt. Und die sind in der Regel ernährungsbedingt. Arteriosklerose, also Gefäßverkalkung, entsteht durch zu hohen Blutdruck in Kombination mit erhöhten Cholesterinwerten. In Obst Gemüse und Vollkorngetreide lässt sich kein Cholesterin finden. Hoffentlich finden nicht zu viele Menschen Gehör in ihren unhaltbaren Ernährungslügen, die nicht nur Menschen sondern auch unserer Umwelt schaden. Essen Sienur weiter Berge von toten Tieren und warten Sie auf Gefäßerkrankungen und die Gicht, die auf jeden Fall kommen werden.

      • Dümmste Antwort auf Kritik überhaupt. Bitte gehen Sie offline. Und bleiben Sie dabei wenn Sie austeilen, aber nicht einstecken können.

      • Achtung: mein Blog, meine Regeln. Wenn Sie nicht damit umgehen können, einfach mal den Mund halten. Und woanders Gift verspritzen. Danke.

  31. Interessanter Bericht. Also ich war selber 4 Jahre Vegetarier und seit kurzem bin ich auf Vegan umgestiegen, ich habe mir dazu etliche Meinungen eingeholt Pro und Contra, und nun teste ich es selber. Ein zurück zum Fleisch gibt es bei mir definitiv nicht mehr. Mir ist auch durchaus bewusst das man als Veganer ziemlich unter VB12 mängeln leiden kann, jedoch habe ich da was natürliches namens „Brottrunk“ gefunden der das angeblich ausgleichen kann, denn Nahrungsergänzung-Pillen finde ich ziemlich unnatürlich und dann gibt es noch Spezialisten die sich das B12 injizieren lassen und das finde ich dann komplett ambivalent, denn widernatürlicher geht es nicht mehr. Falls es mit dem Vegan nicht klappt sprich, wenn ich eben gesundheitliche Probleme o.ä bekomme werde ich dann wieder zurück zum Vegetarismus kehren, jedoch mit weniger Milchprodukten und keinen Eier, also vielleicht einmal die Woche ein Stück Bio-Käse mit einem hohen B12 Gehalt.

    Ich habe mir ein Lesezeichen zu diesem Bericht gesetzt da er sich sehr kritisch mit dem Veganismus auseinandersetzt, da habe ich eine Contra Quelle mehr mit ein paar Links die ich zugegeben noch nicht angeschaut habe. Ich bin ebenfalls wie wohl die meisten „ethischer Veganer“ jedoch habe ich persönlich nichts dagegen wenn ein Mensch sein Fleisch aus der Natur holt oder wenn Selbstversorger sich Tiere halten, selbsterklärend artgerecht. Ich würde Fleisch essen aber eben nur Fleisch das ich selber gejagt habe und es zum Überleben brauche (Krisensituation).

    Finde es dennoch interessant wie viele Ernährungsarten es mittlerweile gibt, habe bisher noch nie was von „Paleo“ gehört. Schlussendlich muss wohl jeder selber Wissen wie er Leben will, und die „Wahrheit“ ist ja immer subjektiv jeder wird wohl seine Ernährung als die beste darstellen auch der, der täglich in den McDonalds geht und 2 Liter Cola am Tag trinkt und einen Becher Eis am Tag isst. Ich bin da zum Glück was offener und betrachte immer beide Seiten und dann mache ich meine eigenen Erfahrungen, so wie Du sie ja auch gemacht hast, leider negativ.

    Wünsche Dir auf Deinem Weg alles gute.

  32. Das ganze wird wohl immer eine Propagandaschlacht bleiben und die werden bekanntlich nicht durch rationale Argumente gewonnen. Fakt ist aber, dass vieles was hier im Artikel behauptet wird falsch ist und auch wenn ich dem Autor keine mutwillige Verzerrung der Realität unterstellen möchte, bekommt man leider den Eindruck, dass nur Studien herausgesucht wurden, die seine Meinung unterstützen. Dabei wäre es auch im Jahr 2014 einfach gewesen für jede hier angeführte Studie eine Studie zu finden, die zumindest relativiert. Und ehrlich gesagt, es wäre auch sehr einfach gewesen, Studien zu finden, die das Gegenteil behaupten und positive Aspekte der veganen Ernährung beleuchten (mir persönlich fallen da dutzende Studien ein). Aber das ist natürlich eine Frage der Perspektive und der Autor ist in der Hinsicht sicherlich wie jeder andere gewöhnliche Autor auch, dass er seine Position untermauern möchte. Wobei ich ihm wohl nicht das bewusste Weglassen von Informationen vorwerfen möchte, vielmehr glaube ich, dass er sich nicht intensiv mit der veganen Ernährung auseinandergesetzt hat.

    Vegane Ernährung kann sehr gesund sein, wenn man sich mit der Thematik befasst und seine Ernährung ein bisschen plant. Natürlich kann sie auch sehr ungesund sein und vermutlich ernähren sich auch viele Veganer ungesund, aber das ist kein Grund diese zu verteufeln. Denn dann liegt es nicht an der Ernärhungstheorie, sondern an der Ernährungspraxis. Außerdem glaube ich kaum, dass für die meisten Menschen die gesundheitlichen Vorteile bei dieser Ernährungsform im Vordergrund stehen. Viel mehr ist es wohl der Gedanke, dass man sich nicht das Recht herausnehmen möchte, für das Leid eines anderen Lebewesens verantwortlich zu sein.

    Trotzdem mag ich diesen Blog und auch die unterhaltsame Art. Ich finde es interessant, mich immer wieder mit Argumenten zu dieser Thematik zu befassen, auch wenn sie einseitig vorgetragen werden.

  33. Zu aller erst danke für den Artikel. Auch ich fand ihn sehr interessant geschrieben.
    Ich äußere mich nicht weiter dazu. Auch werde ich mich nicht zu den bereits
    geschriebenen Kommentaren äußern.
    Nur so viel dazu: jeder wie er mag.
    Massentierhaltung hin oder her: nach 8 Jahren Veganismus und viel
    Lesen, studieren und besuchen von Seminaren und Vorträgen
    kann ich euch sagen: es gibt keine perfekte Ernährung für alle.
    Jeder ist anders und jeder braucht deshalb eine eigene Ernährung für sich
    selbst.
    Nur vegan Leben aus ethnischen Gründen finde ich recht starr.
    Mir ist in meiner Zeit als Veganer aufgefallen, dass das Bilder
    der Opfer Rolle der Tiere oft im Vordergrund stand.
    Ich dachte mir dann oft: ja. und was ist mit den Kindern in
    Afrika? Oder Lateinamerika? Oder den Pflanzen selbst?
    Mais in etwa? Der ist so hart vergewaltigt worden durch die
    Mutationen die im zugefügt wurden, ist dass denn jetzt alles egal?
    Es gibt so radikale Menschen in dieser Szene wie in jeder anderen.
    Manchmal fühlte man sich wie bei einem Treffen der RAF oder
    sonst wem.
    Ich glaube inzwischen nicht mehr daran, dass Fleisch zu verteufeln ist.
    Natürlich macht das “ Plastikfleisch“ aus dem Supermarkt ( gleich auch
    das Plastik Gemüse und Obst ) eine Ausnahme.
    Wenn man regional bezogene Produkre auf dem Tisch hat
    wird man nicht viel falsch machen.

    Ich esse wieder Fleisch und ich trinke sehr sehr gerne Rohmilch,
    etwas warm gemacht und mit Kardamom, etwas Nelken und Vanilleschoten
    verfeinert ist das der beste Schlummertrunk der Welt.

    In diesem Sinne: viel Freude noch beim Diskutieren.
    Arina


  34. Bitte sieh Dir das Video an, der Youtuber mag zwar auf dem ersten Blick unseriös wirken, aber das ist nur zum Entertainment da.
    Ich persönlich denke, dass man jede Essgewohnheit tolerieren sollte, solange man nicht realitätsfern denkt, so wie er das in dem Video sagt.
    Deshalb finde ich, dass die Aussage ‚vegan sei ungesund‘ total übertrieben ist, in deinem Blog kommt es einfach auf dem ersten Blick nicht so rüber, dass du doch nur einmal in der Woche Fleisch essen würdest und das auch NUR vom Biobauer, was übrigens auch nicht viel besser ist. Es kommt so rüber als würdest du jeden dazu anstiften wollen, das Vegan-Sein aufzugeben und Wieder Fleisch zu essen.
    Aber ist dir damit klar, was du damit auslösen kannst?
    Viele Menschen lesen das hier und wer weiß, vielleicht gibt es ja tatsächlich Menschen, die nun ihr Veganes Leben aufgeben, weil Deine Argumente sie überzeugen. Dabei sind das doch gerade die Menschen, die dabei sind unserem Planeten zu helfen, damit unsere Kinder oder Kindeskinder sich nicht ab 2050 zu 10% von Insekten ernähren müssen, weil es einfach kein Platz mehr für alle gibt.
    Wenn du der Meinung bist Fleisch ist gesund, dann finde ich das Okay. Aber dann lass Jedem seine Meinung bilden und schreib nicht, dass nur eine Seite richtig sei.

    • Kathy, die ganz einfache Antwort auf deine Belehrung ist die: mein Blog, meine Meinung, und ich schreibe, was ich will.

      Außerdem missachtest du, wie JEDER VEGANER, mit dem ich bis jetzt diskutiert habe, sämtliche Fakten und wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema. Ich argumentiere mit Fakten und Daten, die nachprüfbar sind. Du argumentierst mit Emotionen, weil du keine Fakten hast.

  35. Ich kann diese Lügen nicht mehr hören, ich lebe seit 10 Jahren mit ausgewogener veganer Ernährung und es gibt keine medizinisch nachweisbaren Mängel. Ich schulde diesem wenig fundierten und reißerischen Beitrag mal der Unwissenheit des Autors und möglicherweise finanzieller Interessen. Es ist so ermüdend immer wieder solche schlechten Beiträge zu finden. Milch ist bestimmt auch gut für die Knochen.

    • Du Schlauberger, das sind alles wissenschaftliche Arbeiten und keine Propaganda. Aber deine Nicht-Argumentation belegt exakt meine Behauptung, nämlich daß Veganismus ein Brainwash-Kult ist, der weit über das gesunde Maß einer Diät hinausgeht.

      Wer Augen hat zu lesen, der lese!

      Versuch es mal mit einem offenen, ideologisch unverstellten Blick auf die Tatsachen, und nicht mit Wunschdenken. Mag ja sein, daß die vegane Diät bei dir wunderbarerweise ohne Defizite abläuft (bis jetzt zumindest), aber das ist die ABSOLUTE AUSNAHME.

      Komm mir nicht um die Ecke mit anekdotischem Geschwurbel. Ich habe im Artikel eine ordentliche Anzahl Direktlinks zu den Untersuchungen angegeben, und ich habe auch nicht die Behauptungen von Paleoleuten geschönt.

      Und du meinst, du kannst ohne einen einzigen fundierten Gegenbeweis hier rumstänkern? Armutszeugnis.

      • Ich, meine Frau und unsere inzwischen 15 jährige Tochter sind wundersame Absolutausnahmen… Ich fühle mich fast geehrt. Von mir aus soll jeder an dem verrecken, wozu er lustig ist. Ich rauche und trinke was der der Gesundheit wohl auch nicht gerade zuträglich ist. Zudem habe ich eigentlich nur Fleisch konsumierende Freunde und bin kein Missionar. Ich hasse nur diese verlinkten, zusammengegoogelten Lügenbeiträge.

      • Nur weil du das von dir bereits Gesagte wiederholst, wird es nicht wahrer. Du bringst keinen einzigen wissenschaftlich fundierten Gegenbeweis. Ich nehme an, weil du keinen hast.

        Und „zusammengegoogelt“? Öh, nein.

      • Ich bin mein Beweis. 23 Jahre seit Geburt vegetarisch und dann 10 Jahre aus Überzeugung vegan. Ich bin nicht die Ausnahme. Mein unterentwickelter Körper hat sogar noch viele Jahre Soldatentum überstanden und mein fleischfreies Gehirn die Informatik erlernt. Ich brauche keine Studien, ich habe mich als 33 jährige Langzeitstudie.

  36. Ich finde den Artikel wirklich gut. Der ist gut und sachlich geschireben. Ich finde auch dass Vegan eine Mangelernährung ist. Zudem ist Veganismus eine ökologische und ethische Sackgasse wenn man sich damit OBJEKTIV beschäftigt und sich nicht auf Veganen Propagandaseiten informiert.

  37. Ich habe mich sehr lange mit der veganen Ernährung auseinander gesetzt und ich bin überzeugt dass sie gesund ist. Alle Nährstoffe können mit einer rein pflanzlicher Ernährung zu sich genommen werden, bis auf Vitamin B12. Allerdings wird das den Tieren ebenfall künstlich zugeführt – weshalb den Umweg über die Tiere/das Fleisch? Man muss sich natürlich abwechslungsreich ernähren und ehrlich gesagt, wenn ich die Ernährung vieler Fleischesser betrachte, die Gemüse nur als Beilage essen, wüsste ich nicht was daran gesünder sein sollte? Du zeigst in diesem Bericht ebenfalls nur eine Seite & Studien, die gegen die vegane Ernährung sprechen. Wer sich aber richtig mit Nährstoffen beschäftigt weiss, dass einem Veganer an nichts fehlen muss.

    • Nein, stimmt eben nicht. Bis jetzt hat mir kein Veganer meine Beweise widerlegen können, kein einziger. Und auch du reihst dich in den Reigen derjenigen ein, die nur mit Gefühlen argumentieren, anstatt ordentliche, greifbare Belege zu liefern. Das ist, sorry, gar nix.

      • Sie brauchen Beweise?? Ich glaub die Millionen Menschen, die jährlich an Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall etc sterben sollten Beweis genug sein

  38. Entschuldigung, aber ist dir nicht beim Schreiben selbst aufgefallen wie hirnrissig das ist was du schreibst? Ich meine seit wann ist Vitamin C … ich wiederhole Vitamin C nur in tierischen Produkten enthalten? Ich meine hast du schon einmal was von Obst gehört, z.B. Orangen (eine der besten Quelle für Vitamin C). Wow.. und als wäre das nicht genug ist der Rest dieser „Studien“ schon längst überholt und besitzen wenige Probanden (ohne jegliche Variabilität an Veganern) oder liefern missverständlich interpretierbare „Forschungsergebnisse“.
    Ich bin seit einem Jahr vegan und lasse mich regelmäßig vom Arzt abchecken. Alle Nährstoffe (und Vitamin B12) habe ich genügen und zum Teil überschüssig da. Außerdem hat letztes Jahr das amerikanische Institut für Ernährung die vegane Ernährung als empfehlenswert für Menschen in allen Lebensphasen erklärt. Wir kommen wohl doch langsam aus der Steinzeit heraus, Amen.

    • Du bist offensichtlich nicht in der Lage, einen Text richtig zu lesen.

      Ein “amerikanisches Institut für Ernährung“, JUNGE! Das gibt’s nicht, laß dir das von jemandem sagen, der in den USA gelebt hat…

      Das war übrigens dein letzter Bullshit hier. Alle weiteren Kommentare, die sich nicht mal die Mühe machen, den Text zu lesen und GEGENFAKTEN ZU LIEFERN, lösche ich.

  39. Das ist wahrscheinlich der großte Schwachsinn den ich seit langem gelesen habe😩 Ja, als Veganer hat man Probleme an B12 zu kommen aber jetzt lasst uns nicht vergessen, dass auch viele Fleischesser ein Vitamin B12 Defizit aufweisen. Der Rest ist kompletter bullshit. z.B.So etwas wie einen Eiweißdefizit gibt es nicht. Eine pflanzenbasierte Ernährung IST die gesündeste Ernährung die es gibt. Und es gibt sehr wohl viele Studien die dies beweisen. Aber wenn ihr meint, dass Fleisch, Milch und Eier gut für die Gesundheit sind….viel Spaß mit Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes, Alzheimer etc

  40. Klingt alles toll, aber leider gibt es wohl doch die eine oder andere Studie, die das nicht so ganz unterstützt. Ich will hier keine Werbung machen, da es aber non profit ist: dr michael gregor hat diverse Studien plus die Ergebnisse unter nutritionfacts.org zusammengefasst. Ich bin kein Veganer oder Paleo Jünger, bisher hat Gregor aber die besseren Fakten.

  41. Ok, Angriffsfläche genutzt ;D grundsätzlich nenne ich nie meinen richtigen Namen wenn es um Internetgeschichten geht, tut mir leid wenn du dich respektlos behandelt fühlst deswegen, das war nicht meine Absicht.

    Ich sage du beschuldigst andere sowie auch du beschuldigt wirst.. Das hat nichts mit beleidigungen zu tun. Wichtiger Unterschied^^ Was diese Ernährung nun ist und was nicht sei dahingestellt, dazu sollten wir uns alle eigene Meinungen und Erfahrungen bilden trotz der Tatsache dass du diese verurteilst. Danke Dir

    • War zu dankbar, um sie nicht zu nutzen 😉
      Danke dir. Mit solchen Leuten diskutiere ich gerne. Ernsthaft. Danke!

  42. Norbert, du bist ein lustiger Vogel wirklich 😀 Ich finde es wirklich tragisch, dass du dich hier (auch andere) gibst wie der letzte Monarch der die Wahrheit mit dem Löffel gegessen hat. Dabei bist du möglicherweise nichts anderes als genau so ein “verblendeter” Typ, wie die von dir zum Teil beschuldigten Anwesenden hier. Wie kannst du dir zu 100% sicher sein, dass deine hier aufgeführten Studien, Theorien was auch immer, der absoluten Wahrheit entsprechen? Nur weil sie deine persönlichen Erfahrungen und Meinungen wiederspiegeln? Das kannst du nicht ernst meinen, da kannst du mir noch lange erzählen von Studien und Berichten etc… Das ist genau die Hampelmann Einstellung zu der noch immer viele Menschen neigen (“Aber die sagen ja dass es so und so ist schau mal da auf dem Papier da… das sind vertrauensvolle Quellen und bei mir war es ja auch so”) und so weiter und so weiter.. Jeder Mensch hat seine eigene Wahrheit so wie du als auch ich und damit möchte ich auch an alle Anderen Mitleser appellieren. Jemandem zu sagen seine Meinung sei falsch aufgrund von Studien und persönlichen Erfahrungen, das ist wie von dir immer so schön gesagt Norbert “ohne Hirn” und ohne Respekt. Nur schon der Titel für diesen Bericht erinnert mich an eine billige Ramschzeitung ohne Skrupel.. Norbert auch wenn deine persönlichen Erfahrungen schlecht waren mit Veganismus oder sonst etwas in deinem Leben, heißt das noch lange nicht dass du anderer Meinungen und Erfahrungen als falsch oder schwachsinnig betiteln darfst. Das gilt auch für alle Anderen hier.. Individualität ist das Stichwort.. So kann kein Lernprozess stattfinden und es wird genau so weitergehen, bis ihr endlich mal begreift, dass ein Füreinander und Miteinander besser ist als ein gegeneinander. Das Problem ist, dass die meisten denken dass Sie das ja schon machen 😉 Ich respektiere deine Meinung lieber Norbert aber verurteile andere nicht, wenn sie diese nicht mit dir Teilen. Und sei doch der klügere und akzeptiere dass es Menschen mit anderen Meinungen und Erfahrungen gibt.. Das beginnt schon in der Schreibweise und Inhalt eines Beitrages sowie der Titel dazu. Danke

    Peace Out

    • Nun ja, Respekt beginnt ja schon damit, den Klarnamen zu nennen, wenn man kommentiert, nicht wahr?

      Außerdem, bitte lies genau, ich habe nie jemanden beleidigt, sondern nur eine extrem einseitige und nicht menschennahe Ernährung verurteilt. Wichtiger Unterschied.

  43. Hallo Norbert

    Ich habe hier interessiert alle Kommentare gelesen und deine entsprechenden Antworten. Spannend finde ich dabei, dass du nur auf die Pro-Veganen Kommentare antwortest, welche selber Behauptungen aufstellen und schlecht strukturiert ihre Meinungen verbreiten. Doch was ist mit den sehr schön aufgestellten Kommentaren zu deinen Aussagen, wie z.B. dass es sehr viele belegte Studien von Harvard usw. gibt und du behauptest, dass es keine geprüften Studien gibt, welche sich für eine Vegane Ernährung aussprechen? Oder wie entstehen deiner Meinung nach Herzinfarkte (ja durch schlechte Ernährung, aber welche Lebensmittel lösen dies genau aus?)? Weshalb gehst du nicht auf diese Kommentare genauer ein? Witzig finde ich auch, dass du dich bei jeder Aussage auf deine paar Wissenschaftlichen Studien stützt (und ein paar Aussagen daraus herauspickst) und wieder darauf vermerkst, obwohl es genauso Studien gibt, die genauso überprüft wurden, die das Gegenteil beweisen.

    Dein Ernährungsstil hat aus gesundheitlicher Sicht bestimmt ein paar Vorteile, doch das belegt noch lange nicht, dass es für jedermann gut und gesund ist.

    (Kleiner Hinweis, es gibt keine Studie die aufzeigt, dass Menschen an einem Eiweissmangel erkranken, es ist tendenziell das Gegenteil, da zu viel Eiweiss aufgenommen wird).

    Ich komme zum Schluss, dass dieser Post von dir genauso Propagierend ist wie die vieler Veganer Blogs, welche nur die Vorteile ihrer und Nachteile der anderen aufzeigen.

  44. Wenn deiner Meinung nach vegan so ungesund sein soll und alle Berichte darüber gelogen und nicht nachweisbar, wo sind denn dann bitte deine Quellenangaben? Bist du Arzt oder woher nimmst du dein fundamentales Wissen zum Thema Ernährung?
    Vielleicht solltest du dich nicht nur irgendwelchen Paleo Kochbüchern verschreiben, die meisten davon sind von Menschen mit amateurhaftem Wissen über Gesundheit und Ernährung verfasst, sondern dich Studien widmen, die tatsächliche Forschungsergebnisse aufzeigen. Und damit meine ich nicht in deinem tollen Beitrag vorkommende Sätze wie: Viele Studien zeigen…. welche denn? Wo und wann veröffentlicht? Zahlen, genaue Fakten anstelle von angeblichen Erfahrungsberichten von Tante Mitzi und Co.
    Ich gebe dir wohl recht, dass die gesundheitlichen Effekte beim Umstieg zu vegan auch auf ein größeres Bewusstsein bei der Ernährung zurückzuführen sind, aber ich würde gerne Mal deine Studien lesen, welche angeblich behaupten, dass Veganer, die sich hauptsächlich auf Pflanzenbasis und von Vollkornprodukten ernähren, so derartig große Mangelerscheinungen haben. Das ist kaum möglich, nachdem alle Vitamine, mit der Ausnahme von B12 (stammt von Bakterien) und Vitamin D (wird vom Körper selbst erzeugt bei genug Sonne) von Pflanzen stammen. Vielleicht sprichst du wohl eher von Menschen, die sich zwar vegan, aber hauptsächlich von Fertigprodukten, Fetten und Zucker ernähren, da kann ich dir nämlich vollkommen recht geben.
    Vitamin B12 wird übrigensmittlerweile den Viechern auch mittels Tabletten zugefügter weil es in unserer hygienischen modernen Welt kaum noch im pestizidbehandelten Boden vorkommt.
    Bevor du also weiterhin dein nicht vorhandenes Wissen verbreitest, solltest du deine Recherchearbeiten noch massiv erweitern, anstelle mit einer auf Fleisch basierenden Ernährungsweise zu werben, die Menschen chronisch krank macht, unsere Welt durch die steigende Methanbelastung (durch Von Kühen ausgeschiedene Gase) und den exorbitanten Wasserverbrauch für die Herstellung von Fleisch gebündelt mit Monokulturen auf unseren Feldern, um deren Fressen herzustellen.
    Versteh mich bitte nicht falsch, du kannst dich gerne mit voller Begeisterung so ernähren, aber bitte schreib nicht darüber als hättest du auch nur irgendeine Ahnung von den langfristigen Auswirkungen einer derart einseitigen Lebensweise.

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