Mehlersatz oder nicht?

Weizenmehl

Für die Paleo-Ernährung gibt es mittlerweile ja durchaus brauchbare Alternativen zum Weizenmehl. Kokosmehl, Leinsamenmehl und Mandelmehl beispielsweise können annähernd genauso verwendet werden wie das Weizenprodukt.

Ich persönlich allerdings stelle mir die Frage, ob ich wirklich Mehlersatzprodukte in meiner Nahrung haben möchte. Gut, hin und wieder hungert es mich nach Pfannkuchen, aber diesem Gefühl ist gleich abgeholfen, wenn ich mir Paleo-Bananen-Pfannkuchen in die Pfanne gebe, und die haben keinerlei Mehl.

Ich halte es eher für eine Frage der Philosophie. Ganz so wie viele Vegetarier Sojaprodukte ablehnen, die geformt sind wie Fleisch (es gibt ja sogar Wurstaufschnitt aus Soja, und der schmeckt, erwartungsgemäß, schrecklich), so lehnen viele Paleo-Leute Nahrung ab, die Mehl ersetzen soll. Ich zähle mich da eher zu diesem Lager.

Paleonahrung heißt für mich: kein Brot, keine Getreideprodukte. Obendrein sind manche Ersatzmehlsorten gar nicht unbedingt der Gesundheit förderlich. Beispielsweise Mandelmehl: Sein hoher glykemischer Index treibt den Blutzuckerspiegel in die Höhe und kann eventuell sogar mithelfen, die Fettspeicherung im Körper indirekt zu unterstützen.

Deshalb lasse ich es lieber ganz weg. Mir persönlich geht es damit besser, aber ich kenne auch Menschen, die darauf nicht verzichten wollen. Auch das ist einer der vielen interessanten Gesichtspunkte des Paleolebens: Es gibt so viel Neues zu entdecken.

Bildnachweis:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sprouted_Flours.png

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