Die 80/20-Regel

Ich habe von ein paar wenigen Leuten ordentlich Gegenwind bekommen, weil ich mir erlaubt habe, Zucker und Stärke als „Gifte“ zu bezeichnen.

Etwas ausführlicher, um Klarheit zu schaffen: Ich habe keinerlei Problem damit, hin und wieder Reis, Kartoffeln und auch Zucker (etwa in Form von 90/95-prozentiger Schokolade) zu essen. Das einzige, was ich wirklich komplett vermeide, ist Getreide.

Aber Reis, Kartoffeln und Zucker? Es kommt auf das Verhältnis zu meinem sonstigen Konsumverhalten an. Sprich: Die 80/20-Regel gilt auch hier. Wenn ich hin und wieder Zucker oder Stärke esse, ernähre ich mich trotzdem gesund.

Meine persönliche Erfahrung und die vieler Kampfsportler ist eindeutig: industriell produzierter Zucker (und auch „Rohrohrzucker“) führt zum Anstieg des Insulinspiegels, mit allen bekannten damit verbundenen Problemen (Fetteinlagerung, Gewichtszunahme, steigende Insulinresistenz).

Reis hat viele Kohlenhydrate, bedingt durch seinen Stärkegehalt. Wenn ich nicht intensiv Sport, oder genauer: Kraftsport (anaerobe Bewegung) betreibe, setzt sich die Stärke als Fett an.

Maximal 150 Gramm, besser noch 100 Gramm, Kohlenhydrate pro Tag ist die Faustregel für Leute, die kein Fett zusetzen wollen. Etwas mehr Kohlenhydrate kann ich zu mir nehmen, wenn ich wirklich intensive Kraftsporteinheiten hinter mir habe.

Das ist reine Erfahrungsfrage; jeder muß für sich selbst herausfinden, wie gut oder schlecht er Kohlenhydrate aus Stärke (Reis, Kartoffeln, Wurzelgemüse) verträgt. Meine persönliche Erfahrung ist die, daß ich mit höchstens 100 Gramm am besten auskomme.

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